Mössingen Lichtspiele

Aus Kinowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Geschichte

  • Der 12.12.1952 bedeutete die Realisierung des größten Traums-- ein eigenes Kino zu betreiben--die Lichtspiele Mössingen eröffneten mit dem Film "Die Martinsklause". Das Cinema Paradiso vom Steinlachtal, oder einfach nur kurz Paradiso im Sprachgebrauch, beginnt eine Kinogeschichte mit Höhen und Tiefen, bleibt einer der letzten Filmpaläste der heutigen Zeit.
    Architekt Keller und die Schlegels haben dieses Kino mit sehr viel Liebe zum Detail und Voraussicht geplant und gebaut. Es ist heute noch fast Original erhalten und für jeden Besucher eine Reise in die Jugend und Vergangenheit. Es konnte durch die optimale Planung 1958 ohne bauliche Veränderungen auf Cinemascope (Breiwandformat), welches heute noch aktuell ist, umgestiegen werden.
    Zwei in den 90er Jahren gebraucht gekaufte Bauer-Projektoren, die mit Überblendtechnik arbeiten sind Schmuckstücke der Vorführtechnik und haben die ursprünglich instalierten Filmapparate von Frieseke & Hoepfner abgelöst.
  • Das Lichtspielhaus Mössingen ist Walter Schlegels Kindheitstraum, ein Traum der Wirklichkeit wurde. Bereits 1934, er war gerade sechs Jahre alt, veranstaltete er Filmvorführungen für die Kinder des Ortes. Später gastierte sein Wanderkino in den Gasthaus-Sälen der Region. Das schließlich gegründete Lichspielhaus in Mössingen, 1952 noch als "Kathedrale des Teufels" argwöhnisch betrachtet, konnte nur überleben, weil der inzwischen 74-Jährige in seinem Kino stets mit der Zeit ging. Als das Fernsehen übermächtiger Konkurrent vieler Lichtspieltheater wurde, waren es die italienischen Gastarbeiter, die ihr Heimweh mit italienischen Filmen in Originalsprache im Mössinger Lichtspielhaus stillten und so dessen Überleben sicherten. Als sich Videogeräte in den Haushalten etablierten und auch das italienisch-stämmige Publikum ausblieb, konnte sich der Familienbetrieb als anspruchsvolles Programm-Kino behaupten. Das Mössinger Kino als Zeitreise auf Zelluloid. aus: Landesschau unterwegs 30: 3. Mai 2003

  • Ein 310-Platz-Theater eröffnete Herr Schlegel in Mössingen. Architekt Otto Keller baute damit sein 21. Lichtspielhaus. Bestuhlung:. Kamphöner, Bielefeld. Technische Einrichtung: Filmton Holzmer KG. (1 Pärchen FH 66, Telefunkenverstärker Cinevox). Der neue Film 2/1953
  • Die „Lichtspiele" in Mössingen (Krs. Tübingen) (Gebr. Schlegel) wurden durch die Fa. KINOTECHNIK JAENSCH, Stuttgart, mit 2 ZEISS IKON XENOSOL 1000 (dazu ein Schrieber-Gleichrichter, 2 x 65 Amp.) auf FH 66 — auf Xenon-Licht umgestellt. Das Filmtheater 3/1959

Weblinks

Webseite der Lichtspiele Mössingen

Kinodaten

  • 1950 Lichtspiele Lehrstr. 14; I: Gebr. Schlegel, Mössingen, Lehrstr. 14. 350 Pl. 4—5 Tg., 1—3 V., Dia; App.: Bauer-Sonolux, Str.: 220 Volt, Th. ja, Spielorte: Dußlingen, Hirrlingen, Bodelshausen, Dettenhausen, Walddorf, Unterjessingen, Entringen, Bieringen, Bondorf.
  • 1952 Lichtspiele Lehrstr. 14, I. Gebr. Schlegel, Mössingen, Lehrstr. 14. Pl. 350, 4—5 Tg., 5 V., Dia., App. Bauer- Sonolux, Str. 220 Volt, Th. ja. Mitspielstellen: Dußlingen, Bodelshausen.
  • 1953 Lichtspiele Höfstr., Tel. 282, I. u. Gf. Gebr. Schlegel, Lehrstr. 14 PI. 310, 4—5 Tg., 5 V., tön. Dia, App. 2 FH 66, Vst. Cinevox, Str. 220 Volt, Bühne 4x7, Th. ja Mitspielstellen: Dußlingen, Bodelshausen
  • 1955 Lichtspiele Höfstr., Tel. 282, I. u. Gf. Gebr. Schlegel, Lehrstr. 14 Pl. 310, 4—5 Tg., 5 V., tön. Dia, App. 2 FH 66, Vst. Cinevox, Str. 220 Volt, Bühne 4x7, Th. Mitspielstellen: Dußlingen, Ofterdingen
  • 1956 Lichtspiele Lehrstr. 14, Tel. 282, Postanschr.: desgl., I.: Gebr. Schlegel Pl. 310, Best. Kamphöner, Klappsitze, 5 Tg., 8 V., App. FH 66, Verst. Telefunken, tön.Dia, Str. W. 220 VoltMitspielstellen: Dußlingen, Ofterdingen
  • 1956N Lichtspiele Lehrstr. 14 - Erg: Mitspielst, Öschingen, Talheim
  • 1957 Lichtspiele Höfstr. 6, Tel: 282, Postanschr: Lehrstr. 14, I: Gebr. Schlegel Pl: 310, Best: Kamphöner, teilw. Hochpolster, 5-6 Tg., 7-8 V., 1 Spätvorst., tön. Dia, App: Frieseke & Hoepfner, Verst: Klangfilm Mitspielstellen: Ofterdingen, Oschingen, Talheim
  • 1958 Lichtspiele Lehrstr. 14, Tel: 282, I: Gebr. Schlegel Pl: 310: Best: Kamphöner, teilw. Hochpolster, 5-6 Tg, 9-10 V, 1 Spätvorst, tön. Dia, App: Frieseke & Hoepfner, Verst: Klangfilm, Lautspr: Klangfilm Mitspielstelle: Ofterdingen
  • 1959 Lichtspiele Lehrstr. 14, Tel: 282, I: Gebr. Schlegel Pl: 310: Best: Kamphöner, teilw. polster, 5-6 Tg, 9-10 V, 1 Spätvorst, tön. Dia, App: Frieseke & Hoepfner, Verst: Klangfilm, Lautspr: Klangfilm, Bildsyst: Br, Gr.-Verh: 1:1,85 Mitspielstelle: Ofterdingen
  • 1960 Lichtspiele Lehrstr. 14, Tel: 282, I: Gebr. Schlegel Pl: 310: Best: Kamphöner, teilw. Hochpolster, 5-6 Tg, 9-10 V, 1 Spätvorst, tön. Dia, App: Frieseke & Hoepfner, Verst: Telefunken, Lautspr: Klangfilm, Bildsyst: Br, Gr.-Verh: 1:1,85 Mitspielstelle: Ofterdingen
  • 1961 Lichtspiele Lehrstr. 14, Tel: 282, I: Gebr. Schlegel PI: 310: Best: Kamphöner, teilw. Hochpolster, 5-6 Tg., 9-10 V., 1 Spätvorst., tön. Dia-N, App: Frieseke & Hoepfner, Lichtquelle: Xenon, Verst: Telefunken, Lautspr: Klangfilm, Bildsyst: Sc, 1 KL Mitspielorte: Ofterdingen und Talheim
  • 1962 Lichtspiele Lehrstr. 14, Tel: 282, I: Gebr. Schlegel PI- 310: Best: Kamphöner, teilw. Hochpolster, 5-6 Tg., 9-10 V., 1 Spätvorst., tön. Dia-N, App: Frieseke & Hoepfner, Lichtquelle': Xenon, Verst: Telefunken, Lautspr: Klangfilm, Bildsyst: Sc, 1 KL Mitspielorte: Ofterdingen und Talheim
  • 1991 Lichtspiele, 130 Plätze, Mössingen, Höfgasse 12, Inh. Schlegel, Walter und Stefan, Färberstrl. 1, 7406 Mössingen, Tel. 07473/6282
  • 1992 Lichtspiele, 130 Plätze, Mössingen, Höfgasse 12, Inh. Schlegel, Walter und Stefan, Färberstr 11, 7406 Mössingen, Tel. 07473/6282
  • 1993 Lichtspiele, 130 Plätze, 72116 Mössingen, Höfgasse 12, Inh: Schlegel, Walter und Stefan, 72116 Mössingen, Färberstr. 1, Tel. 07473/6282