München Atelier

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München Atelier & City.jpg

Geschichte

Es wurde 1972 im vormaligen Theaterraum des Münchner Volkstheaters im Sonnenhof zwischen Schwanthalerstraße und Sonnenstraße eröffnet und bestand aus einem Saal mit 333 Plätzen. Außergewöhnlich war, dass der Film per Rückprojektion auf die Leinwand gebracht wurde. 1992 wurde das Atelier renoviert und in zwei Säle mit 204 und 84 Sitzen geteilt. Es liegt direkter Nachbarschaft zum City Kino und hat die gleiche Betreiberfirma. Das Atelier zeigt vorwiegend Arthaus-Programm mit hohem Anteil an europäischen Filmen, außerdem auch Dokumentarfilme, nicht zuletzt als Standort des Internationalen Dokumentarfilmfestivals. [1]


Als 27. Erstaufführungstheater Münchens wurde in der letzten Woche an der Sonnenstraße der City-Filmpalast (850 Plätze) eröffnet. Inhaber des neuen Hauses sind die branchebekannten Theaterbesitzer Walter Jonigkeit und Manfred Bertuch. Die Geschäftsführung hat Joachim Ständer übernommen. Schon bei einem vormittäglichen Sektfrühstück, an dem die Chefs oder Vertreter einer großen Zahl in- und ausländischer Verleihfirmen teilnahmen, machten die Hausherren mit dem komfortablen, geschmackvollen äußeren Rahmen des Theaters und mit der hohen Bild- und Tonqualität der technischen Einrichtungen bekannt. Abends lief dann in einer Festvorführung der amerikanische Film „Hausboot" (Verleih: Paramount). Fred Rauch, populärer bayerischer Rundfunksprecher, begrüßte die Gäste liebenswürdig und gewandt im Namen der Theaterbesitzer. Bürgermeister Hieber überbrachte die Grüße der Stadt. Seltsame Tücke des Objekts: Gerade indem Augenblick, als der Bürgermeister von der V-Steuer sprechen wollte, setzte die Mikrofonanlage aus. Das City zählt mit zu den modernisten Filmtheatern Münchens. Es ist für alle Filmverfahren von Breitwand über Vista-Vision, Cinemascope, Todd-AO bis zu CinemaScope ausgerüstet. Philips-Kinoton besorgte die technische Einrichtung. Die Leinwand ist 160 Quadratmeter groß. Vorhänge und Wandbespannung mit Schalldämpfung lieferte die Firma Kino ton in Zusammenarbeit mit der Firma Diepold. Die außergewöhnlich bequeme Bestuhlung stammt von Schröder & Henzelmann. Der Rohbau wurde nach den Plänen von Architekt Martin Reichinger, die Innenarchitektur nach den Entwürfen des Architekten Wolfgang G. Hummel ausgeführt. Die Oberleitung hatte das Architekturbüro Klaus Heese. Sehr bequem für die Besucher ist die Parkmöglichkeit direkt unter dem Theater, die für 150 Fahrzeuge Plate bietet. Der neue Film 97/1959

Kinodaten

Das Kino war 1962 mit einer Philips 70 mm-Anlage ausgestattet. 3 Streifen Cinerama Theater ab 12.9.1963,Münchner Premiere mit "Das war der wilde Westen"

Weblinks