Marbach Oase

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Der Saal bei der Eröffnung
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Geschichte

  • Begonnen hat es mit den Kammer-Lichtspielen, im Gebäudeteil des heutigen Hotels. Nach dem Krieg, ab 1954 baute Werner Feigion, der Sohn des Hotelbesitzers, auf dem Gelände der Gartenwirtschaft die OASE, die er bis 1960 selbst betrieb. Von ihm übernahm Otto Spieß, der Vater des heutigen Eigentümers, das Kino, das 1969, damals unter bedauernder Anteilnahme der Lokalzeitung geschlossen wurde.
  • Unmittelbar neben ihren Kammer-Lichtspielen hat die Familie Feigion in Marbach ein 480 Besucher fassendes großstädtisches Filmtheater, die Oase, eröffnet. Architekt Opfergeld, Marbach, hat in der Planung, die Kentner AG., Stuttgart, in der Ausstattung alles dazu getan, um eine erquickliche Oase für die Filmunterhaltung zu schaffen. Im weiten Theaterrund steht Löffler-Bestuhlung, Film-Ton-Technik H. Hildenbrand, Stuttgart, beschickte das attraktive Filmtheater mit einer auch für Cinemascope (Lichtton) — Bildbreite 10,5 m — geeigneten Philips-Bild-Ton-Anlage (FP 5). Die Großraum-Heizungsanlage kommt von der Deutschen Wanson in Wiesbaden. Bei der Eröffnungsvorstellung sprach im Auftrag des WdF BW FE-Korrespondent Walter Hanns Zeller. Das Filmtheater 1-2/1956
  • Das einzige Filmtheater in der Schiller-Stadt Marbach/Neckar: die „Oase" ist am 9. April 1969 geschlossen worden. Die vor noch nicht langer Zeit in der Musenstadt (mit nahezu 10 000 Einw.) offerierten 780 Zuschauerplätze sind heute völlig verwaist. aus: Das Filmtheater 1969
  • 2009 gab es scheinbar eine Initiative das Kino wieder zu beleben, leider zieht sich die Diskssion nun schon zehn Jahre hin. Von der Facebook-Seite habe ich aber die Bilder von dem Kino kopiert, bevor diese ganz verschwindet. Studie zum Umbau des alten in ein neues Kino
  • 2015 Kulturzentrum oder neue Parkplätze für die Innenstadt? Es gibt unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie das Kino-Areal in der Güntterstraße umgestaltet werden könnte. Und wäre es nach der Stadtverwaltung gegangen, hätte man über die Zukunft des Geländes auch erst nach der geplanten Instandsetzung des Pfundhauses Ende 2018 entschieden. Was nicht zuletzt damit zusammenhing, dass die im Pfundhaus gelagerten Akten während der Sanierung im Kino deponiert werden sollten. Doch bei diesen Plänen spielte der Gemeinderat am Donnerstagabend nicht mit. Das Gremium vertrat zwar ebenfalls die Auffassung, die Nutzung des Kinos noch nicht festzurren zu müssen. Gleichzeitig wollte man auch nicht die Zukunft des Areals in der Güntterstraße mit der des Pfundhauses verknüpfen. Stattdessen kam man überein, das Thema im Sommer 2016 noch einmal aufs Tapet zu bringen. [1]