Marzahn Sojus

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Sojus-Kino, Foto 2010 by Astral Cat

Geschichte

  • Neubau und Eröffnung 30. April 1981 (Architekten: Wolf-Rüdiger Eisentraut und Dietrich Kabisch)
  • 1992 Übernahme durch die UFA Theater AG
  • 1995 Erweiterung von einem auf 3 Säle
  • 1999 Schließung des Kinos durch die UFA am 28. Juli
  • 1999 Neueröffnung am 02.09.1999 durch die "Kino! Kino! Entertainment GmbH (KKE)" (später K-Motion) als Mieter, KKE-Geschäftsführer: Wolfgang Kirchner, Theaterleiterin: Manuela Schott, Filmvorführer: Heiko Balschuweit
  • 2007 Schließung des Kinos durch K-Motion Kinobetriebe, Kino-Leiterin war bis dahin Melanie Heitkämper.
  • 2008 Versteigerung des Gebäudes aus der Grundmasse der UFA Theater AG

Es gibt Planungen für den Neubau eines Supermarktes an gleicher Stelle. Dafür soll das Kino abgerissen werden. (Stand 09.2013) [1]

Ein bekanntes Gebäude (Helene-Weigel-Platz 12) ist das ehemalige Kino „Sojus“. Es handelt sich um einen 1982 eröffneten Bau aus DDR-Zeiten, der drei verschiedene Kinosäle hat. Es wurde nach der Wende Eigentum der Kinokette Ufa-Theater AG. Trotz der Verbreitung der Multiplex-Kinos hatte das Haus noch einige Jahre interessierte Besucher, weil es von der Hamburger Firma K-Motion als Billigkino betrieben werden konnte. Im Jahr 2008 musste es allerdings nach der Insolvenz der UFA zwangsversteigert werden. Anschließend wurde es geschlossen. Bis zum Jahr 2012 gab es noch keine Entscheidung über eine andere Nutzung oder einen Abriss. Im Jahr 2013 wurden Überlegungen des neuen Eigentümers, der Regie Bauträgergesellschaft mbH, bekannt, das Kinogebäude abzureißen und einen Lebensmittelmarkt dort zu errichten. Nach Differenzen mit dem Bauamt des Bezirks wird bis Ende 2013 an einem Entwurf gearbeitet, der einen „rechteckigen Neubau entlang der Allee der Kosmonauten“ vorsieht. Darin sollen nach Forderungen des Bezirks neben einem Lebensmittelsupermarkt weitere Geschäfte im Erdgeschoss sowie Arztpraxen oder behindertengerechte Wohnungen im Obergeschoss Platz finden. Wikipedia

Im Jahr 2016 wurde der Abriss des Gebäudes beschlossen, der Anfang 2017 erfolgen soll. Nach Verzögerungen soll der Abriss nun im Herbst 2018 erfolgen. Der Neubau des Einkaufszentrums mit Seniorenpflegeheim ist für Anfang 2019 geplant, die Sojus-Schriftzeichen sollen erhalten bleiben: Einer kommt in den Neubau, der zweite ins Bezirksamt Riesaer Straße.[2]

Kinodaten

  • 1991 Sojus, 320 Plätze, O-1140 Berlin (Marzahn), Helene-Weigel-Platz 12, Inh. BFD Berlin
  • 1992 Sojus, 320 Plätze, Berlin, Helene-Weigel-Platz 12, Tel. 030/5423151 Inh. BFD Berlin, Gleimstraße 32-35, 1058 Berlin, Tel. 030/4400231
  • 1993 Sojus Filmtheater, 320 Plätze, 12681 Berlin, Helene-Weigel-Platz 12, Tel. 030/5423151, Inh: Ufa-Theater AG, 40210 Düsseldorf, Graf-Adolf-Str.96
  • 1995 Sojus Filmtheater, DO, 320 Plätze, 12681 Berlin, Helene-Weigel-Platz 12, Tel: 030/5423151, Inh: UFA-Theater AG, 40210 Düsseldorf, Graf-Adolf-Str. 96
  • 1997 Sojus Filmtheater, Kino 1 DO SR 320 Plätze, Kino 2 DO SR 120 Plätze, Kino 3 DO SR 124 Plätze, 12681 Berlin, Helene-Weigel-Platz 12, Tel: 030/5423151, Homepage: http://www.ufakino.de Inh: UFA-Theater AG, 40210 Düsseldorf, Graf-Adolf-Str. 96

Weblinks