Mitte Lichtspiele Chausseestraße

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Geschichte

In der Chausseestraße 123 befanden sich ursprünglich die Aegir-Prachtsäle.

Von 1907 bis 1911 benutzten die Bioskop-Ateliers, die als ein Vorläufer des Filmstudios Babelsberg gelten, Räume unter dem Dach. Im Jahr 1912 wurde auf einem dieser Hinterhöfe zwei Monate nach dem Untergang der Titanic der Stummfilm "In Nacht und Eis" über diese Tragödie gedreht. [1] Danach nutzen mehrere Filmgesellschaften die Räume. Bis Ende des 2. Weltkrieges befand sich dort die Betriebskrankenkasse der AEG und dann viele Jahre im Vorderhaus eine Buchhandlung.

Von 1918-1920 nutzte die Argus-Film GmbH die Räume. Willy Peters war der Gastwirt des dort verblieben Restaurants.

Das Haus steht heute unter Denkmalschutz. [2]

Kinodaten

  • 1920 Lichtspiele, N 4, Chausseestr. 123-124, 227 Plätze, Inh: Willy Peters

Weblinks