Mitte Lichtspiele Das lebende Bild

Aus Kinowiki
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Geschichte

Kinotheater "Das lebende Bild" von Karl Knübbel (1903-1911)

Auf dem Foto ist links oben eine Hausnummer 11 mit Pfeil nach links zu sehen, auf dem Foto müsste also ein Haus Nr. 11 zu sehen sein.

Die Neanderstraße in Mitte heißt seit 1960 Heinrich-Heine-Straße. Sie verlief von Brücken- und Köpenicker Straße bis Prinzen- und Annenstraße. [1] Die Gebäude dort wurden abgerissen und durch Plattenbauten ersetzt. [2] Der Standort entspräche heute der Heinrich-Heine-Str. 10.

Karl Knübbel übernahm ungefähr im Jahr 1911 das Kinotheater von F. Holz in der Neanderstraße 11. Zuvor war er Gemüsehändler. Das Kino erhielt später den namen "Das lebende Bild" und wurde dann nach einer Schließung im ersten Weltkrieg von Emil Richter neu eröffnet. Anfang der 20er Jahre schloss das Kino dann.

Kinodaten

  • 1910 Neanderstr. 11, "Holz, F., Kinematogr. Theater"
  • 1911 Neanderstr. 11, "Holz, F., Kinematogr. Theater" & "Knübbel, Kinobes." [3]
  • 1911 "Knübbel, K, SO, Neanderstr. 11" [4]
  • 1912 "Knübbel, K, SO 16, Neanderstr. 11" [5]
  • 1913 "Knübbel, K, SO 16, Neanderstr. 11" [6]
  • 1914 "Trinks, O., SO 16, Neanderstr. 11" [7]
  • 1917 Kinotheater, O., Neanderstr. 11
  • 1920 Lichtspiele, SO 16, Neanderstr. 11, 227 Plätze, Inh: Emil Richter
  • 1921 Lichtspiele „Das lebende Bild", SO 16, Neanderstraße 11, Gr: 1919, (täglich) 151 Plätze, Inh: Emil Richter, Neukölln, Kaiser-Friedrich-Str. 248.