Mitte Lichtspieltheater

Aus Kinowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Geschichte

Hotel Wikinger Hof (1912)

In der Invalidenstr. 110 befand sich ursprünglich das "Restaurant zum Kuhstall". An gleicher Stelle wurde 1908 das Hotel "Wikinger Hof" erichtet. Schon ab 1922 befanden sich dann dort Geschäftsräume und Lager der AEG.

Das Gebäude ist zerstört, hier befindet sich heute ein Institut der Humboldt-Universität.


  • Berlin. Unter dem Namen Lichtspiel-Theater, Invalidenstr. 110, hat der langjährige Geschäftsleiter, von grossem Theatern gleicher Art her bekannt, Hermann Pingel, ein vornehmes Kinematograph-Theater eröffnet. Etwa 550 Sitzplätze befinden sich in dem geschmackvoll und solide ausgestatteten Saal. Aus dem reichhaltigen Programm heben wir hervor: Der Hochmut, Kunstfilm; Durch die Flagge gerettet und Das Geheimnis der Seufzerbrücke. Der Kinematograph 198/1910
  • Direktor Hermann Pingel hat sein Lichtspiel-Theater Invalidenstrasse 110, welches er am 1. Oktober ds. Js. eröffnete, verkauft. Der Kinematograph 204/1910

Kinodaten

  • 1917 Kinotheater, N, Invalidenstr. 5
  • 1917 Kinotheater, N, Invalidenstr. 110
  • 1918 Lichtspiel-Theater, N 4, Invalidenstr. 110, F: Norden 4925, Gegr. 1907, 400 Plätze, Inh: Hotel Wikinger Hof GmbH, Gf: Alphons Polt
  • 1918 Nachtrag heißen jetzt: Schauburg-Lichtspiele, Inh: Rudolph & Co. Command.-Ges.
  • 1920 Hotel Wikinger Hof, Rudolf & Co., Lichtspiele
  • 1921 Hotel Wikinger Hof, Ball, A., Dr. Lichtspiele
  • 1921 Burg.-Lichtspiele, N 4, Invalidenstraße 110, 233 Plätze, Inh: Ball.

Weblinks