Moers Skala-Film-Bühne

Aus Kinowiki
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Geschichte

  • In unmittelbarer Nachbarschaft ausgedehnter Bergmanns-Siedlungen in Moers eröffnete Frau Guste Frankholz, die Besitzerin der .Moerser Rheingold-Lichtspiele, zum Monatsbeginn die schon vor dem Kriege geplante Skala-Film-Bühne. Der 600 Plätze fassende Zuschauerraum (Bestuhlung: Schröder & Henzelmann) gestattet bei einer Erhöhung der Sitzreihen um acht Zentimeter je laufenden Meter gute Sicht von jedem Platz. Die stark profilierte Variantex-Platten- Decke gewährleistet bei Verwendung eines neuen Materials einwandfreie Akustik. Die Kabine ist mit Askania-Projektoren und einer modernen Tonanlage der Ufa-Handelsgesellschaft, Düsseldorf, ausgerüstet. Versenktes Orchester für 15 Musiker und die 100 Quadratmeter große Bühne sichern Moers erstmals ein Theater, das auch Opern- und Operettenaufführungen zuläßt. Eine vollautomatische Klimaanlage mit Gas- Lufterhitzern, die geschmackvolle Ausstattung des Zuschauerraums, des Foyers und der Umgänge, die modernen Beleuchtungsanlagen gestalten die neue Skala zu einem modernen Filmtheater. Theaterarchitekt Hanns Rüttgers (Düsseldorf) schuf damit sein 220. Filmtheater. Mitarbeiter waren Architekt Julius Lamm und Kunstmaler Willy Weigand. Das neue Haus wurde eröffnet mit Erich Kästners „Das doppelte Lottchen". (aus: Die Filmwoche 13/1951)
  • Die 586 Sitzplätze fassende Skala-Filmbühne in Moers bei Düsseldorf, Inhaberin Frau Auguste Frankholz, ließ durch die Düsseldorfer Spezialfirma Heitmüller & Lau neue kinotechnische Apparaturen einbauen. Im einzelnen wurden installiert: Zwei Bauer B 12-Projektoren mit zugehörigem Lichttongerät sowie Bauer Hochleistungslampen HI-75 B mit automatischem Kohlennachschub, Kaminstutzen und Glasspiegel 356 mm Ø für Bildwandbreite über 10 m. Der Einbau einer kompletten Anlage zur Vorführung von CinemaScope-Filmen wird in Kürze durchgeführt. Der neue Film 52/1954
  • Frau Auguste Frankholz ließ ihr 586 Sitzplätze fassendes Scala-Theater in Moers (Niederrhein) im Zuge des weiteren Aufbaues mit modern eingerichteten, Vorräumen versehen. Verkaufsstand, Vitrinen und eine 'bequeme Sitzecke geben dem 90 Quadratmeter großen Theaterfoyer die einladende Note. Außerdem wurden eine offene Reklamehalle, mehrere Ladenlokale und zwölf Wohnungen erstellt. Entwurf und Bauleitung: Architekt Hanns Rüttgers, Düsseldorf. Der neue Film 66/1956
  • (Inhaberin: Frau Guste Frankholz): Festliche Wiedereröffnung des von Architekt Hanns Rüttgers, Düsseldorf, in kurzer Schließungszeit renovierten 650-Platz-Theaters. Sechzehn Pendelleuchten tauchen den mit rotem, beigem und blauem Acella ausgeschlagenen Zuschauerraum in ein angenehmes Licht. In die Loge wurden Stufen eingebaut; außerdem erhielt sie als besseren Abschluß einen Baldachin. Die formschöne, mit lachsfarbenem Cord bezogene Hochpolster-Bestuhlung montierte Schröder & Henzelmann. Mit dieser Renovierung konnte der letzte Bauabschnitt des 1950 begonnenen Lichtspielhauses erfolgreich abgeschlossen werden. Der neue Film 65/1958