Obernburger Lichtspiele

Aus Kinowiki
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Hotel Römernhof 2018

Der Römnerhof hat die Adresse Römerstraße 83.

Geschichte

Das Unternehmen „Obernburger Lichtspiele“, 1919 von Erna Schnatz gegründet, bestand im Grunde nur aus den Vorführgeräten und den jeweils ausgeliehenen Filmen. Für die Filmvorführung, wozu in Obernburg allein Frau Schnatz die Erlaubnis hatte, mietete sie sich den Tanzsaal des Gasthauses „Zur Traube“ (heute „Römerhof“). [1] Der baulich schlechte Zustand des Saal veranlassten Erna Schnatz 1935 einen Bauantrag für ein Kinoneubau zu stellen. Wie so ein Antrag im nationalsozialistischen Deutschland der 30er Jahre ausgesehen hat, wird auf obiger Seite gut beschrieben.

Kinodaten

  • 1927 Obernburger Lichtspiele. FA: 67. TA: O-Li. Obernburg a. M. Inh: Erna Schnatz. Sptg: Sonntag. Pr: Einmal wöchentlich. 180 PI.
  • 1928-1929 Obernburger Lichtspiele (Saalkino), Lindenstraße 345, Gr: 1920, Sonntags 180 I: Erna Schnatz, Lindenstraße 345, F: 67
  • 1930 Obernburger Lichtspiele (Saalkino), Römerstraße W4, Gr: 1919. 2 Tage 180 I: Erna Schnatz. Lindenstraße 345, F: 67
  • 1931-1933 Obernburger Lichtspiele (Saalkino), Römerstr. 304, Gr: 1919, 2 Tage, Kap: 200 I: Erna Schnatz, Lindenstr. 345, F: 67
  • 1934-1937 Obernburger Lichtspiele (Saalkino), Römerstraße 304, F: 467, Gr: 1919, 1—2 Tage 180 I: Erna Schnatz, Adolf-Hitler-Straße 345, F: 467
  • 1938 Obernburger Lichtspiele, Römerstr. Nr. 304, F: 467, Gr: 1919, 1—2 Tg. 350 I: Erna Schnatz, Adolf-Hitler-Straße 345, F: 467