Offenbach Scala-Lichtspiele

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2007
2007

Geschichte

  • In der Lederwarenstadt Offenbach entstehen z. Z. in der Kaiserstraße zwei nebeneinanderliegende Filmtheater. Der Bauherr der Scala-Lichtspiele ist H. Rott, Inhaber der Kurbel-Lichtspiele Offenibach, der hier sein zweites Theater erstellt. Das neue Lichtspielhaus soll 500 Plätze haben. Die Einweihung findet voraussichtlich Ende November statt. , Der neue Film 91/1956
  • Der Inhaber der Kurbel-Lichtspiele in Offenbach, Max Rott, erstellt in unmittelbarer Nähe des Offenbacher Hauptbahnhofs mit den Scala-Lichtspielen ein modernes 500-Platz-Theater, das mit den neuesten technischen Errungenschaften, darunter auch CinemaScope-Einrichtung, versehen ist. Die Eröffnung ist für den 15. November vorgesehen. Der neue Film 76/1956
  • Zur Zeit entstehen in der Kaiserstraße zwei nebeneinanderliegende Filmtheater. Der Bauherr, H. Rott (Kurbellichtspiele, Offenbach), errichtet hier sein zweites Theater, die Scala Lichtspiele. Das neue Lichtspielhaus soll 550 Plätze erhalten. — Gleichfalls in der Kaiserstraße wird das im Kriege zerstörte Asta Nielsen Theater wieder aufgebaut. Der Inhaber ist W. Johl. Einweihung voraussichtlich Ende Januar 1957. Film-Echo 88/1956
  • Nach sechsmonatiger Bauzeit konnte Lutz Märkl auf der Kaiserstraße in Offenbach sein als kombinierter Zweckbau errichtetes Scala-Filmtheater rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest der Öffentlichkeit übergeben. Das von Architekt Carl Müller (Offenbach) erstellte moderne Haus verfügt über 450 Plätze und wurde technisch von der Fa. August Kaufmann (Frankfurt/M.) betreut. Im Vorführraum stehen zwei Ernemann X-Projektoren mit Klangfilmanlage und Euronor-Lautsprechern. Die Bestuhlung für den in Weinrot und Beige gehaltenen l ranglosen Zuschauerraum lieferte die Fa. Kamphöner. Die Be- und Entlüftungsanlage installierte die Offenbacher Firma Will, die elektrischen Anlagen lieferte die Frankfurter Fa. Storz. Die Scala ist für sämtliche Breitwandverfahren eingerichtet und wird überwiegend den ausländischen Action-Film pflegen. Nebenher sollen gute deutsche Filme in Zweitaufführung herausgebracht werden. Der neue Film 3/1957
  • 2007: Das Kino ist von Außen nur noch durch das große Vordach zu erkennen. Das Foyer wurde zu einem Laden umgebaut, der Saal ist noch vorhanden, wird aber als Parkhaus! benutzt. Die Decke ist noch original erhalten, der Boden ist immer noch abgeschrägt.