Oldenburg Ziegelhof-Lichtspiele: Unterschied zwischen den Versionen

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In Oldenburg eröffnete der Inhaber der Ziegelhof-Lichtspiele, Karl Born, am 28, 3. neben seinem 900-Platz-Theatersaal unter dem Namen "Studio Z" (Studio für Filmkunst im Ziegelhof) ein zweites Haus mit etwa 200 Plätzen, das Filmen besonderer Qualität vorbehalten bleibt und räumlich unmittelbar an das große Haus angrenzt. — Der Olidenburger Architekt Redners hat zu diesem Zweck den bisherigen Festsaal zu einem modern eingerichteten, imtimen Theater mit farblich harmonisch aufeinander abgestimmter Placette-Wandbespannung und blau und gelb gepolstertem Gestühl ((Schröder & Henzelmann) umgestaltet. Auch das kleine Foyer ist neuzeitlich und zweckentsprechend ausgestattet. Die technische Einrichtung: Philips-Technik mit Philips-FP-56-Maschinen, Philips M-Verstärker, Jovy-Gleichrichter, 7 m breite Bildwand Somora-Extra für CinemaScope-Lichtton umd Philips-Fernsehgerät VE 2600, erstellte Ing. G. Heermann & Co., Wilhelmshaven. Die 20-Uhr-Vorstellung wird mit der Projektion der Fernseh-Tagesschau eingeleitet. — Zur Eröffnunig liefen die Filme „Der rote Ballon" und "Madame Butterfly".[[Film-Echo|Film-Echo 37/1957]]
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*Die Ziegelhof-Lichtspiele in Oldenburg sind mit einer CinemaScope-Anlage mit Magnetton ausgerüstet worden.  [[Der neue Film|Der neue Film 65/1955]]
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*In Oldenburg eröffnete der Inhaber der Ziegelhof-Lichtspiele, Karl Born, am 28, 3. neben seinem 900-Platz-Theatersaal unter dem Namen "Studio Z" (Studio für Filmkunst im Ziegelhof) ein zweites Haus mit etwa 200 Plätzen, das Filmen besonderer Qualität vorbehalten bleibt und räumlich unmittelbar an das große Haus angrenzt. — Der Olidenburger Architekt Redners hat zu diesem Zweck den bisherigen Festsaal zu einem modern eingerichteten, imtimen Theater mit farblich harmonisch aufeinander abgestimmter Placette-Wandbespannung und blau und gelb gepolstertem Gestühl ((Schröder & Henzelmann) umgestaltet. Auch das kleine Foyer ist neuzeitlich und zweckentsprechend ausgestattet. Die technische Einrichtung: Philips-Technik mit Philips-FP-56-Maschinen, Philips M-Verstärker, Jovy-Gleichrichter, 7 m breite Bildwand Somora-Extra für CinemaScope-Lichtton umd Philips-Fernsehgerät VE 2600, erstellte Ing. G. Heermann & Co., Wilhelmshaven. Die 20-Uhr-Vorstellung wird mit der Projektion der Fernseh-Tagesschau eingeleitet. — Zur Eröffnunig liefen die Filme „Der rote Ballon" und "Madame Butterfly".[[Film-Echo|Film-Echo 37/1957]]
 
*In diesen Tagen feierten die Ziegelhof-Lichtspiele, studio für filmkunst, in Oldenburg ihr 10jähriges Bestehen. Ihr rühriger Geschäftsführer Karl Born, dessen Leitsatz „Die Arbeit für die Filmkunst ist eine kulturelle Verpflichtung" für ihn spricht, nahm diie Gelegenheit zum Anilaß, Festspie lwoche n mit künstlerisch besonders hochstehenden Filmen zu veranstalten. Sie begannen Anfang November mit dem Film „Mitten in der Nacht", erlebten einen besonderen Höhepunkt mit der Festaufführung des in Cannes preisgekrönten Werkes „Orfeu Negro", sehen weiterhin Filme wie „Serengeti darf nicht sterben", „Geschichte einer Nonne", „Sturm im Osten", „Panzerkreuzer Potemkin", „Getrennt von Tisch und Bett", „Arzt am Scheideweg" oder „Maria Stuart" vor und klingen im Dezember aus mit dem Film „Der Zwang zum Bösen". Vorbildlich gestaltet ist ein Programmheft, dasanläßlich der Festspiele von den Ziegelhof-Lichtspielen herausgegeben wurde. [[Der neue Film|Der neue Film 95/1959]]
 
*In diesen Tagen feierten die Ziegelhof-Lichtspiele, studio für filmkunst, in Oldenburg ihr 10jähriges Bestehen. Ihr rühriger Geschäftsführer Karl Born, dessen Leitsatz „Die Arbeit für die Filmkunst ist eine kulturelle Verpflichtung" für ihn spricht, nahm diie Gelegenheit zum Anilaß, Festspie lwoche n mit künstlerisch besonders hochstehenden Filmen zu veranstalten. Sie begannen Anfang November mit dem Film „Mitten in der Nacht", erlebten einen besonderen Höhepunkt mit der Festaufführung des in Cannes preisgekrönten Werkes „Orfeu Negro", sehen weiterhin Filme wie „Serengeti darf nicht sterben", „Geschichte einer Nonne", „Sturm im Osten", „Panzerkreuzer Potemkin", „Getrennt von Tisch und Bett", „Arzt am Scheideweg" oder „Maria Stuart" vor und klingen im Dezember aus mit dem Film „Der Zwang zum Bösen". Vorbildlich gestaltet ist ein Programmheft, dasanläßlich der Festspiele von den Ziegelhof-Lichtspielen herausgegeben wurde. [[Der neue Film|Der neue Film 95/1959]]
 
==Kinodaten==
 
==Kinodaten==

Version vom 1. April 2011, 08:41 Uhr

  • Die Ziegelhof-Lichtspiele in Oldenburg sind mit einer CinemaScope-Anlage mit Magnetton ausgerüstet worden. Der neue Film 65/1955
  • In Oldenburg eröffnete der Inhaber der Ziegelhof-Lichtspiele, Karl Born, am 28, 3. neben seinem 900-Platz-Theatersaal unter dem Namen "Studio Z" (Studio für Filmkunst im Ziegelhof) ein zweites Haus mit etwa 200 Plätzen, das Filmen besonderer Qualität vorbehalten bleibt und räumlich unmittelbar an das große Haus angrenzt. — Der Olidenburger Architekt Redners hat zu diesem Zweck den bisherigen Festsaal zu einem modern eingerichteten, imtimen Theater mit farblich harmonisch aufeinander abgestimmter Placette-Wandbespannung und blau und gelb gepolstertem Gestühl ((Schröder & Henzelmann) umgestaltet. Auch das kleine Foyer ist neuzeitlich und zweckentsprechend ausgestattet. Die technische Einrichtung: Philips-Technik mit Philips-FP-56-Maschinen, Philips M-Verstärker, Jovy-Gleichrichter, 7 m breite Bildwand Somora-Extra für CinemaScope-Lichtton umd Philips-Fernsehgerät VE 2600, erstellte Ing. G. Heermann & Co., Wilhelmshaven. Die 20-Uhr-Vorstellung wird mit der Projektion der Fernseh-Tagesschau eingeleitet. — Zur Eröffnunig liefen die Filme „Der rote Ballon" und "Madame Butterfly".Film-Echo 37/1957
  • In diesen Tagen feierten die Ziegelhof-Lichtspiele, studio für filmkunst, in Oldenburg ihr 10jähriges Bestehen. Ihr rühriger Geschäftsführer Karl Born, dessen Leitsatz „Die Arbeit für die Filmkunst ist eine kulturelle Verpflichtung" für ihn spricht, nahm diie Gelegenheit zum Anilaß, Festspie lwoche n mit künstlerisch besonders hochstehenden Filmen zu veranstalten. Sie begannen Anfang November mit dem Film „Mitten in der Nacht", erlebten einen besonderen Höhepunkt mit der Festaufführung des in Cannes preisgekrönten Werkes „Orfeu Negro", sehen weiterhin Filme wie „Serengeti darf nicht sterben", „Geschichte einer Nonne", „Sturm im Osten", „Panzerkreuzer Potemkin", „Getrennt von Tisch und Bett", „Arzt am Scheideweg" oder „Maria Stuart" vor und klingen im Dezember aus mit dem Film „Der Zwang zum Bösen". Vorbildlich gestaltet ist ein Programmheft, dasanläßlich der Festspiele von den Ziegelhof-Lichtspielen herausgegeben wurde. Der neue Film 95/1959

Kinodaten

  • 1952-1955 Ziegelhof-Lichtspiele Friedhofsweg 15, Tel. 8 03 33 u. 8 01 23, I. u. Gf. Karl Born PI. 878, 7 Tg., 21 V., tön. Dia, App. Ernemann VII B, Vst. Eurodyn II, Str. W. 220/ 380 Volt, 60 Amp., Bühne 13,5x9, Th., O.

Bilder

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1950 - Der ehemalige Schützenhof-Saal wurde zu einem geschmackvollen Theater- und Kinosaal.

Ziegelhof-Lichtspiele57.jpg
1959 - Aus dem Festsaal wurde 1957 das "studio für filmkunst".

Ziegelhof-Lichtspiele65.jpg
1965 - Links das "studio Z" im ehemaligen Festsaal und unter der Kuppel das Ziegelhof-Lichtspieltheater.

Fotos ais: Alt-Oldenburg.de

Weblinks

www.allekinos.com