Oldisleben Lichtspiele Weimarischer Hof

Aus Kinowiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Geschichte

Postkarte 1911, Weimarischer Hof und Saal

Schon vor der Eröffnung der Lichtspiele im "Weimarischen Hof" gab es Kinovorstellungen in den Gaststätten Ratskeller und Felsenkeller. Der Weimarische Hof befand sich zuletzt in der Karl-Marx-Str. 9.

"Der ehemalige Gasthof „Weimarischer Hof“ stand seit mehreren Jahren leer, Teile des Gasthofes waren bereits einsturzgefährdet." Der Saal wurde 2010 abgerissen. [1] Das Vorderhaus aus Backstein bleibt bestehen. [2]

Das "Gasthaus zum Weimarischen Hof" ... besser der Saal vom "Weimarischen Hof". Im Jahre 1905 wurde der Saal erbaut, und am 05. August 1909 erfolgte die Schlussabnahme des neu erbauten Saales und der Heizungsanlage. Viele Jahre sollte der Saal kultureller Mittelpunkt von Oldisleben sein. Da Oldisleben zu DDR-Zeiten ein Ferienort war, nutzen auch viele FDGB-Urlauber dieses Objekt als Speiseraum und als kulturellen Veranstaltungsort. Nach einem Brand am 03. Januar 1978, wurde er dem Verfall Preis gegeben. Im Gegensatz zur Gaststätte "Weimarischer Hof", wurde aus finanziellen und auch materiellen Gründen der Saal nicht wieder aufgebaut. Durch den Brand sind lediglich der Saal stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Ab dem 28.09.2010 erfolgte der Abriss des Saales und der Verbindungstraktes zum Haupthaus.... aus: Thüringer Pforte (Fotos ebenda)

Danach wurde ein nicht näher benannter Kinosaal für Filmvorstellungen genutzt. Dieser steht heute nach Renovierung als Gemeindesaal zur Verfügung. [3] [4]

Kinodaten

  • 1925 Ratskeller-Lichtspiele, F: 223, Gr: 1924, 222 Plätze, Inh: Friedrich Schlücke, Ratskellerwirt
  • 1927 Felsenkellerlichtspiele, Inh: Gustav Rüdiger, Preußische Str. 32, Spielt unregelmäßig Sonntags, 200 Plätze
  • 1928 Felsenkellerlichtspiele, Preußstraße 32 (Saalkino), Gr: 1926, Sonntags, 150 Plätze, Inh: Heinr. Lautenbach
Lichtspiele Weimarischer Hof
  • 1927 Lichtspiele „Weimarischer Hof", Inh: Wilhelm Maurer, Oldisleben, Pfingstweg 11, Spielt unregelmäßig Sonntags. 300 Plätze
  • 1928 Lichtspiele Weimarischer Hof (Saalkino), Preußische Str. 9, F: 83, Gr: 1923, Sonntags, 200 Plätze, Inh: Wilh. Mäurer, Pfingstweg
  • 1929 Lichtspiele Weimarischer Hof (Saalkino), Preußische Str. 9, F: 83, Gr: 1923, Sonntags, 200 Plätze, Inh: Wilh. Mäurer, Pfingstweg
  • 1930 Lichtspiele Weimarischer Hof (Saalkino), Preußische Str. 9, Gr: 1920, Sonntags, 200 Plätze, Inh: Olga Mäurer, Pfingstweg
  • 1931 Lichtspiele Weimarischer Hof (Saalkino), Preußische Straße 9, Gr: 1920, Sonntags, 200 Plätze, Inh: Olga Mäurer, Pfingstweg
  • 1932 Lichtspiele Weimarischer Hof (Saalkino), Preußische Straße 9, Gr: 1920, Sonntags, 200 Plätze, Inh: Olga Maurer, Pfingstweg
  • 1933 Lichtspiele Weimarischer Hof (Saalkino), Preußische Straße 9, F: 283, Gr: 1919, 2 Tage, Bühne: 4x6 m, Kap: 2 M, T-F: Ja, 300 Plätze, Inh: Hugo Schlucke jr ebenda
  • 1934 Lichtspiele Weimarischer Hof (Saalkino), Preußische Straße 9, F: 283, Gr: 1919, 2 Tage, Bühne: 4x6 m, Kap: 2 M, T-F: Ja, 300 Plätze, Inh: Hugo Schlücke
  • 1937 Lichtspiele Weimarischer Hof (Saalkino), Preußische Straße 9, Gr: 1919, 2 Tage, Bühne: 4x6 m, 200 Plätze, Inh: Emil Raback. Kelbra/Kyffh.
  • 1938 Lichtspiele (Mst.), Weimarischer Hof, Preußische Straße 9, Gr: 1919, 1-2 Tage, Bühne: 4x6 m, 200 Plätze, Inh: Emil Raback, Kelbra/Kyffh.
  • 1938-1940 Mitspielort der Lichtspiele, Altendorfer Gasthof Kelbra/Kyffh. (Emil Raback)
  • 1941 Mitspielort von Demuths Lichtspiele Kelbra/Kyffh. (Otto Demuth, Stolberg-Harz)
  • 1949 kein Eintrag
  • 1950 Lichtspiele, 275 Plätze