Prenzlauer Berg Welttheater "Das lebende Bild"

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Geschichte

In dem 1906/07 fertiggestellten Mietshaus in der Eberswalder Straße 25/26 Ecke Schönhauser Allee 144 befand sich unter der Leitung von Robert Müller von 1907 an das Kino Welt-Theater „Das lebende Bild“. Der Architekt und kurzzeitige Eigentümer des Hauses Paul Ueberholz wollte die Räume im ersten Geschoss ursprünglich als Restaurant vermieten, fand jedoch keinen Mieter. Durch den unregelmäßigen Grundriss kam es zu einer ungewöhnlichen Bestuhlung (1919: 384 Plätze) und einem verbleibenden großen Freiraum, der als „Erfrischungsbereich“ genutzt wurde. Neben der musikalischen Untermalung der Stummfilme durch einen Klavierspieler wurde zusätzlich das Geschehen auf der Leinwand durch einen sogenannten „Kino-Erklärer“ kommentiert. Obwohl bereits 1912 der Mietvertrag auslief und die Konkurrenz den Betrieb gefährdete, ließ der neue Hausbesitzer M. Zielinsky das Kino erst 1933 in Büroräume umwandeln. Heute befindet sich im Erdgeschoss eine Filiale der Berliner Bank. Wikipedia

Kinodaten

  • 1917 Welt-Theater "Das Lebende Bild", Robert Muller, N 58, Schönhauser Allee 144
  • 1917 Welt-Theater „Das lebende Bild", Schönhauser Allee 144. Müller. Rob., N., Müllerstr. 6
  • 1918 Welt-Theater, N 58, Schönhauser Allee 144, 321 Plätze, Inh: Paul Otto, Mariendorf
  • 1920 Welt-Theater (Moderne Lichtspiele), N 58, Schönhauser Allee 144 (Sp. täglich) 327 Plätze, Inh: Hugo Ernst Kuhrau, Wilmersdorf
  • 1921 Welt-Theater, N. 37, Schönhauser Allee 144 (täglich) 350 Plätze, Inh: Bruno Heimici, Charlottenburg