Prenzlauer Berg White Trash

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Geschichte

"Andreas Döhler hat die Berliner Kinolandschaft auf vielfältige Weisen geprägt: zuletzt als Programmmacher im Central-Kino in der Rosenthaler Straße und als Organisator von Film-Festivals wie BerlinBeta oder b.film. Begonnen hat er 1985 im Kollektiv des legendären Sputnik-Kino, gerade aus Castrop-Rauxel in die Mauerstadt gekommen: "Das Sputnik war eine gute Schule. Man lernte, dass nicht nur Filme etwas bewegen können, sondern auch die Kinobetreiber", eine Erfahrung, die er ab 1988 ins Eiszeit-Kino mitbrachte und danach im "Central" fortsetzte. Inzwischen macht Döhler Kino im Szene-Hort "White Trash Fast Food". An vier Abenden in der Woche wird die Diamond Lounge zum CBGB des Underground Films. Erfolgreich werden Filmklassiker, Wiederentdeckungen und Juwelen des Independent Films gezeigt, in dem wohl einzigen Kino in Berlin, in dem man dazu noch rauchen darf." [1]

Im April 2014 schloss das Kino in der Schönhauser Allee, das "White Trash Fastfood" zog nach Treptow in die Flutstraße 2 und besteht dort als Kulturadresse und Club weiter, jedoch ohne Kino.

Bereits 1920 gab es an gleicher Stelle schon mal kurzzeitig ein Kino, die Opera-Lichtspiele.

Kinodaten

  • 1920 Opera-Lichtspiele, N 37, Schönhauser Allee 6-7 (Sp. täglich) 300 Plätze, Inh: Georg Antonius, Augustusstr. 41, II

Weblinks