CineStar Schwenningen

Aus Kinowiki
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Geschichte

  • 1955: Am 9. September öffneten die „Rössle-Lichtspiele" in Schwenningen am Neckar zum ersten Mal für das Publikum ihre Pforten. Bis es jedoch soweit war, verging allerdings lange Zeit. Schon Anfang dieses Jahres hatten die Bauarbeiten, die unter Leitung des Rottweiler Architekten Albert Bürger von Schwenninger Firmen ausgeführt wurden, begonnen. Das gute Ergebnis zeigte sich am 9. September einem premierenfreudig gestimmten großen Publikum. Was aus dem nüchternen Saal unter Leitung des Architekten gemacht wurde, verdient höchste Anerkennung. Schon die Außenfront mit den zahlreichen Schaukästen und dem Schriftzug „Rössle-Theater" macht einen beherrschenden Eindruck, der nachts durch die Neonbeleuchtung noch verstärkt wird. Der breite Eingang gewährt auch größeren Besuchermengen ungehinderten Einlaß. Er öffnet den Weg zum Foyer, das ebenfalls unter modernen, künstlerischen und werbewirksamen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Raumverhältnisse im Innern des Theaters, das 650 Sitzplätze faßt, sind glänzend gelöst. In der hinteren Hälfte hat Architekt Bürger die Parkettloge geschaffen und nach vorne die üblichen ersten und zweiten Plätze, während die ehemalige Galerie zu den Balkonlogen, die um den Saal führen, umgestaltet wurde. Eine moderne Beleuchtung schafft dazu eine freundliche Atmosphäre. Gleichzeitig wurde auch das in demselben Gebäude befindliche kleine Theater ebenfalls von Architekt Bürger neu gestaltet. Beide Kinos sind mit den neuesten kinotechnischen Errungenschaften ausgestattet. So verfügt das große Theater über eine verstellbare Leinwand mit einer Gesamtbreite von 11,20 Meter. Auch das kleine Kino hat natürlich Breitwand. Außer der CinemaScope-Einrichtung, die beide Häuser besitzen, soll das große Theater noch mit einer Magnetophon-Einrichtung versehen werden. Constantins N. D. Farbfilm „Der Pfarrer von Kirchfeld" im großen und Fox' „Drei Münzen im Brunnen" im kleinen Theater gaben der Premiere festlichen Glanz. (aus Die Filmwoche 40/1955)
  • In Schwenningen / Neckar hat eine süddeutsche Großfirma das gesamte „Rößle"-Areal in der Schützenstraße aufgekauft, um hier ein modernes Einkaufszentrum zu errichten, so daß die bisher dort etablierten zwei modernen Filmtheater: „Rößle-Lichtspiele" — Großes und Kleines Haus mit insgesamt 976 Plätzen (H. Stange-Filmtheaterbetriebe) jetzt weichen müssen. Mit dem Schlußtag: 15. Mai 1966 ist das Kinoplatzangebot in Schwenningen gleich um ein Drittel geschmälert worden. aus: Das Filmtheater 1966

Das Cinestar Villingen-Schwenningen wurde am 12. September 2001 in einem Neubau eröffnet. Im Multiplex stehen 7 Kinosäle mit 1652 Sitzplätzen zur Verfügung. Es entstand an der Stelle, an der sich zuvor das Rößle-Theater befand.

Adresse

Cinestar Villingen-Schwenningen
Schützenstrasse 1
78056 Villingen-Schwenningen
Tel: 07720-999100

Ausstattung

Kino Sitze Projektion Leinwand Ton
1 345 Digital 3D HFR 8,00 m x 17,00 m Dolby Digital 5.1
2 243 Digital 3D HFR 7,10 m x 15,70 m Dolby Digital 5.1
3 283 Digital 3D HFR 7,40 m x 16,40 m Dolby Digital 5.1
4 328 Digital 3D HFR 8,00 m x 17,50 m Dolby Digital 5.1
5 118 Digital 3D HFR 4,80 m x 10,80 m Dolby Digital 5.1
6 223 Digital 3D HFR 6,40 m x 14,40 m Dolby Digital 5.1
7 118 Digital 3D HFR 4,80 m x 10,70 m Dolby Digital 5.1

Kinodaten

1920 Vereinigte Lichtspiele, Schützenstr. 2, Hotel Rößle (Sp. Dienst., Mittw., Sonnab., Sonnt.) 350 Plätze Jakob Grötzinger, Burkstr. 48 — Fernspr. 109

Bilder

VILLINGENCinestar.jpg
Foto: allekinos.com

Weblinks