Radebeul Lichtspiele Goldene Weintraube

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Geschichte

Foto 2007, Enrico Stirl
Postkarte Goldne Weintraube
Postkarte 1966, Landesbühne

Der Gebäudekomplex des ehemaligen Gasthofs „Goldene Weintraube“ (auch „Goldne Weintraube“), liegt an der Meißner Straße 152. Heute beherbergt das Anwesen neben den Gaststättenräumen auch eine Touristeninformation sowie die Räumlichkeiten der Landesbühnen Sachsen.

1923 hieß der neue Besitzer Rudolf Körtel. Dieser bat 1934 darum, ein Lichtspieltheater in seinen kleinen Saal im Obergeschoss, dem heutigen Theatersaal, einbauen zu dürfen. Zur gleichen Zeit, 1934/1935 wurde das Gebäudeensemble nach Plänen der Architekten Gebrüder Kießling modernisiert. Im Oktober 1935 folgte die Inbetriebnahme des an Richard Köppler verpachteten Lichtspieltheaters Goldene Weintraube. Ab dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis Anfang 1950 diente das Gebäude als Haus der Offiziere der sowjetischen Armee. Aus Mangel an Platz und Entwicklungsmöglichkeiten an seinem Standort in Gittersee zog das Ensemble der Landesoper Sachsen zum 15. Juli 1950 in die Goldene Weintraube. Bespielt wurde der kleine Saal im Obergeschoss, der sonstige Gebäudekomplex dient als Stammhaus. Lediglich die sonstigen Gewerbe- und Gaststättenräumlichkeiten im Erdgeschoss wurden anderweitig genutzt: so bewirtschaftete die HO ab 1950 die Gaststättenräume weiter unter dem historischen Namen als Gaststätte und Weinlokal. Wikipedia

Kinodaten

  • 1937 Lössnitz-Lichtspiele, Meißnerstraße 152, Gr: 1936, täglich, 315 Plätze, Inh: Richard Köppler, ebenda
  • 1938 Lössnitz-Lichtspiele, Meißnerstraße 152, Gr: 1936, täglich, 315 Plätze, Inh: Richard Köppler, ebenda, F: 71
  • 1939 Lößnitz-Lichtspiele, Meißnerstraße 152, Gr: 1936, Inh: Richard Köppler, ebenda, F: 71, 315 Plätze, täglich
  • 1940 Lichtspiele Goldene Weintraube, Meißnerstraße 152, Gr: Okt. 1935, 315 Plätze, täglich, Inh: Richard Köppler, ebenda
  • 1941 Lichtspiele Goldene Weintraube, II, Meißnerstraße 152, Gr: Okt. 1935, 315 Plätze, täglich, Inh: Richard Köppler, ebenda