Reinickendorf West-Reinickendorfer Lichtspielhaus

Aus Kinowiki
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Geschichte

Überliefert ist, dass 1913 Aurel Zacharias in der Birkenstr 63/64 Ecke Eichbornstr. 34/34a (heute wäre dies Kienhorststr. Ecke Eichborndamm 72) ein Kino betrieb, welches aber schon im Folgejahr wohl nicht mehr bestand. Es sollte erst 1919 wieder aufleben. 1919 ließ Gustav Dyhr in der Birkenstr 63/64 Ecke Eichbornstr. 34/34a ein Kino einbauen. Die Einrichtung wurde von Franz Jahn betrieben.

Seit 1910/11 gab es in Reinickendorf erstmals einen Raum mit 100 Sitz- und 30 Stehplätzen, in dem kinematographische Vorstellungen gezeigt wurden. Es war Paul Teichert, der in der Nordbahnstr. 30 entsprechende Vorführungen anbot. Diese Einrichtung schloss vermutlich im ersten Halbjahr 1913. Im Jahr 1913 gab es in der Holländerstr. eine Lichtbildbühne. 1919 gab es in der Gesellschaftstr. 30 ein von Adolf Zahr betriebenes Kino, welches aber 1920 schon nicht mehr vorhanden war. "Tegeler Geschichten", Gerhard Völzmann 2013

Kinodaten

  • 1917 Kinotheater.
  • 1920 West-Reinickendorfer Lichtspielhaus, Eichbornstraße 34a (geschlossen) 200 Plätze, Inh: Herrmann Lade, Scharnweberstr. 116
  • 1921 West-Reinickendorfer Lichtspielhaus, Reinickendorf, Eichbornstraße 34a (geschlossen) 200 Plätze, Inh: Jahn.