Sande Central-Theater: Unterschied zwischen den Versionen

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*In Sande/Old. konnten die Central-Lichtspiele (Inhaber J. Schadewitz, Hamburg), die bisher in einem Gasthaussaal untergebracht waren, in einen neuen, geschmackvoll eingerichteten Saal übersiedeln, den der Architekt BDA Alfr. Goetsch, Hannover, geschaffen hat. Aus dem geräumigen Vorraum, in dem sich die Kasse, die Garderobe und eine gemütliche Plauderecke befinden, gelangen die Besucher in den intim wirkenden, warmrot gehaltenen Zuschauerraum, der 360 Besucher faßt. Als Beleuchtungskörper dienen Wandleuchten, die Rückwand besteht aus Akustikplatten. Die bequeme Bestuhlung (Kamphöner, Bielefeld) ist übersichtlich angebracht, der Sperrsitz liegt erhöht. Im Vorführraum befinden sich zwei moderne Vorführmaschinen und eine Klangfilm-Verstärkeranlage. Als Eröffnungsprogramm lief der Farbfilm „Schwarzwaldmädel". (aus: [[Die Filmwoche]] 24/1951)  
 
*In Sande/Old. konnten die Central-Lichtspiele (Inhaber J. Schadewitz, Hamburg), die bisher in einem Gasthaussaal untergebracht waren, in einen neuen, geschmackvoll eingerichteten Saal übersiedeln, den der Architekt BDA Alfr. Goetsch, Hannover, geschaffen hat. Aus dem geräumigen Vorraum, in dem sich die Kasse, die Garderobe und eine gemütliche Plauderecke befinden, gelangen die Besucher in den intim wirkenden, warmrot gehaltenen Zuschauerraum, der 360 Besucher faßt. Als Beleuchtungskörper dienen Wandleuchten, die Rückwand besteht aus Akustikplatten. Die bequeme Bestuhlung (Kamphöner, Bielefeld) ist übersichtlich angebracht, der Sperrsitz liegt erhöht. Im Vorführraum befinden sich zwei moderne Vorführmaschinen und eine Klangfilm-Verstärkeranlage. Als Eröffnungsprogramm lief der Farbfilm „Schwarzwaldmädel". (aus: [[Die Filmwoche]] 24/1951)  
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*Central-Theater Sande/b. Wilhelmshaven, Inh. J. Schadewitz, wurde durch den Architekten BDA Alfr. Goetsch, Hannover, völlig renoviert. Die Vorräume des schmucken Theaters erhielten ein modernes Aussehen, der Zuschauerraum wurde mit goldfarbener Acella, einem neuen Holzpaneel und neuen formschönen Wandleuchten ausgestattet. Bauliche Veränderungen erfuhren auch der Bildwerferraum und die Bühne durch Einbau einer Breitwand für CinemaScope-Vorführungen.  [[Film-Echo|Film-Echo 82/1956]]
 
*Johann Schadewitz eröffnete 1952 das „Central-Theater“ mit 314 Plätzen in einem ehemaligen Tanzsaal. Der Umbau zur Vorführung von CinemaScope-Filmen erfolgte erst gegen Ende der 50er-Jahre.
 
*Johann Schadewitz eröffnete 1952 das „Central-Theater“ mit 314 Plätzen in einem ehemaligen Tanzsaal. Der Umbau zur Vorführung von CinemaScope-Filmen erfolgte erst gegen Ende der 50er-Jahre.
 
*Das „Central-Theater“ von J. Schadewitz existierte noch bis zum 31. Dezember 1970, dann begab er sich in den Ruhestand. Der Kinosaal wurde abgerissen und durch ein Geschäftsgebäude ersetzt, in den ehemaligen Gasthof zog das Jugendzentrum ein. aus: [[Stephan Bent]]
 
*Das „Central-Theater“ von J. Schadewitz existierte noch bis zum 31. Dezember 1970, dann begab er sich in den Ruhestand. Der Kinosaal wurde abgerissen und durch ein Geschäftsgebäude ersetzt, in den ehemaligen Gasthof zog das Jugendzentrum ein. aus: [[Stephan Bent]]

Version vom 20. März 2010, 15:10 Uhr

  • In Sande/Old. konnten die Central-Lichtspiele (Inhaber J. Schadewitz, Hamburg), die bisher in einem Gasthaussaal untergebracht waren, in einen neuen, geschmackvoll eingerichteten Saal übersiedeln, den der Architekt BDA Alfr. Goetsch, Hannover, geschaffen hat. Aus dem geräumigen Vorraum, in dem sich die Kasse, die Garderobe und eine gemütliche Plauderecke befinden, gelangen die Besucher in den intim wirkenden, warmrot gehaltenen Zuschauerraum, der 360 Besucher faßt. Als Beleuchtungskörper dienen Wandleuchten, die Rückwand besteht aus Akustikplatten. Die bequeme Bestuhlung (Kamphöner, Bielefeld) ist übersichtlich angebracht, der Sperrsitz liegt erhöht. Im Vorführraum befinden sich zwei moderne Vorführmaschinen und eine Klangfilm-Verstärkeranlage. Als Eröffnungsprogramm lief der Farbfilm „Schwarzwaldmädel". (aus: Die Filmwoche 24/1951)
  • Central-Theater Sande/b. Wilhelmshaven, Inh. J. Schadewitz, wurde durch den Architekten BDA Alfr. Goetsch, Hannover, völlig renoviert. Die Vorräume des schmucken Theaters erhielten ein modernes Aussehen, der Zuschauerraum wurde mit goldfarbener Acella, einem neuen Holzpaneel und neuen formschönen Wandleuchten ausgestattet. Bauliche Veränderungen erfuhren auch der Bildwerferraum und die Bühne durch Einbau einer Breitwand für CinemaScope-Vorführungen. Film-Echo 82/1956
  • Johann Schadewitz eröffnete 1952 das „Central-Theater“ mit 314 Plätzen in einem ehemaligen Tanzsaal. Der Umbau zur Vorführung von CinemaScope-Filmen erfolgte erst gegen Ende der 50er-Jahre.
  • Das „Central-Theater“ von J. Schadewitz existierte noch bis zum 31. Dezember 1970, dann begab er sich in den Ruhestand. Der Kinosaal wurde abgerissen und durch ein Geschäftsgebäude ersetzt, in den ehemaligen Gasthof zog das Jugendzentrum ein. aus: Stephan Bent