Schömberg Lichtspiele

Aus Kinowiki
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Gasthaus Ochsen

Geschichte

  • Schon 1930 gab es in Schömberg Filmvorführungen. Hierzu war im Saal des Gasthof zum Ochsen ein Vorführraum eingerichtet. Ungefähr die Hälfte des Saales war mit fest miteinander verankerten Klappstühlen bestückt. Der restliche Teil war mit mit normalen Holzstühlen bestuhlt. Bei Hochzeiten und anderen Veranstaltungen konnten die Klappstühle zur Seite geschoben werden.
  • 1933 wird auf Drängen der Kurgäste nach Tonfilmvorführungen, dem Filmvorführer Glauner mit Hilfe der Kurverwaltung die Möglichkeit gegeben ein entsprechendes Gerät zu kaufen. Die Kosten für einen Tonfilmprojektor beliefen sich damals auf 4300 RM. Die Filme wurden allerdings auch weiterhin nur mit einem Projektor vorgeführt.
  • Anfang 1947 konnte der geregelte Kinobetrieb im Ochsen wieder aufgenommen werden.
  • Im Ochsen-Saal gab es ca. 70 Sitzplätze, oft waren aber auch bis zu 100 Leute drinnen. Dieser Kinoraum genügte für den Besucheransturm längst nicht mehr. Werner Trippe schaute sich nach einem Bauplatz für ein neues Kino um. [1]

Kinodaten

  • 1935 Lichtspiele (2) 100
  • 1937 Lichtspiele, Gr: 1927 100 I: Ernst Glauner, ebenda
  • 1938 Lichtspiele, Gr: 1927 100 I: Ernst Glauner, ebenda
  • 1940 Lichtspiele Schömberg, Gr: Juli 1927 100/4 Tg. I: Ernst Glauner, Schwarzenberg
  • 1941 Lichtspiele Schömberg, Gr: Juli 1927 100/3—4 Tg. I: Ernst Glauner, Schwarzenberg, Kr. Calw
  • 1952 Lichtspiele Schömberg Talstr. 37, Bhf.: Höfen a. d. Enz, Tel. 383, I. u. Gf. Werner Trippe, Schömberg, Talstr. 37. Pl. 120, 3—5 Tg, 3—5 V, Dia, App. Sonolux II, Vst. Lorenz KV 15, Str. W. 220 Volt.