Singen Scala

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Die durch den Betrieb von vier Lichtspielhäusern in Tuttlingen und Spaichingen bekannte Filmtheater-KG. Fritz Wilhelm hat jetzt ihr fünftes, Haus, die „Scala" in Singen am Hohentwiel — als fünftes Filmtheater am Platze — eröffnet. Entwurf und Planung des ansehnlichen Neubaus an der Rielasingier Straße im Singens Südstadt, stammen von dem. Filmtheater-Spezlalarchitefeten Dipl,-Ing. Albert Ruf, Eßlingen/N. Architekt Emil Döbele, Singen-Gottmaddngen, hatte die örtliche Bauleitung. Angefangen, vom großzügigen Foyer (mit Sitznische, Blumenfenster und Verkaufskiosk) bis zum imposanten, 30X16 m großen Zuschauerraum öffnet sich ein Filmtheater, das den modernsten im süddeutschen Raum zugerechnet wenden bann. An der eindrucksvollen Innendekoration (riesige Wandflächen sind durch eine, in lebendigen Farben gehaltene Acella-Bespannung gut aufgelöst und mit blütenartigen Leuchten geschmückt) hat das Ausstattungslhaus E. Kentner AG., Stuttgart, einmal mehr sein Können erwiesen. Das mit einem 3,50 m Höhenunterschied gestuft© Terrassen-Theater ist mit 700 hochgepolsterten Kamphöner-Sesseln ausgestuhlt, so daß ein ungestörter-Black auf die 12X5 m Bildwand gegeben ist, die von den neuen Bauer-B-14-Projektoren (mit Hochleistungslampen HI 75 B) und einer Siemens-Klangfilm-Tonanlage effektvoll bespielt wird. Film-Echo 66/1957