Stuttgart Cinema

Aus Kinowiki
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Ausstattung

  • Kino mit besonderem Flair in digitaler Projektion, Dolby-SRD und DTS.
  • 190 Sitzplätze

Geschichte

Das Cinema wurde 1955 von der Firma Mertz-Filmtheaterbetriebe im ehemaligen "Grünen Salon" des im Krieg zerstörten Hotel Marquardt eröffnet. Das Kino befindet sich im dritten Stock des Marquardt-Gebäudes, direkt am Schlossplatz und wird heute von der EM-Filmtheater-Betriebe Mertz GmbH & Co. KG betrieben. 1995 wurde das Kino komplett renoviert, umgebaut und 2003 neu bestuhlt. In direkter Nachbarschaft finden sich die Kinos Gloria und EM Palast. Stadtwiki Stuttgart


  • In überraschend kurzer, aber arbeitsreicher Zeit ist der „Grüne Saal" im 2. Stock des Marquardt-Baus in ein exclusives Filmtheater mit 300 Plätzen; das „Cinema" verwandelt worden. E. Mertz-Erben (Gesamttheaterleitung Albert Armin Lerche) haben damit ihren, in Stuttgart maßgeblichen EM-Filmtheaterbetrieben ein neues Schmuckstück eingegliedert. In seiner farblich vornehmen Ausgestaltung hält sich das wirklich intime Theater in erster Linie an das ursprünglich namengebende Grün des festlichen Saals. Grüne Vorhänge (KentnerAG, Stuttgart), grüne Polsterbestuhlung (Stuhl-Löffler, Stuttgart-Zuffenhausen). Im teppichbelegten Foyer, (dem früheren „Roten Zimmer) von dem man einen prächtigen Ausblick auf das Herzstück Stuttgarts, den Schloßplatz genießen kann, dominiert ein warmes Rot. Jedenfalls hat der von der Bauherrschaft mit der Raumgestaltung beauftragte Stuttgart er Kunstmaler E. Glücker die betont repräsentative Note für diese exklusive Filmbühne gefunden. Film-Ton-Technik Hans Hildenbrand, Stuttgart hat den Vorführungsraum mit Philips-Bild-Ton-Anlagen (FP 3-Projektoren) ausgestattet, die Normal-, Breitwand- und CinemaScope-Filmvorführungen zulassen. Welches hervorragende Ansehen die Mertz'schen Filmtheaterbetriebe allerwärts genießen, bewies am Eröffnungsabend die Anwesenheit vieler Repräsentanten der Staatl, und Städt. Verwaltung, der Filmwirtschaft sowie der großen Tages- und Fachpresse. Direktor Georg Fahrbach, Syndikus H. Kahlert von WdF BW und G. A. Pick (Gloria) beglückwünschten in pointierten Ansprachen das neue Unternehmen. Im „Cinema" sollen der gehobene Unterhaltungsfilm und auch der interessante abendfüllende Kultur- und Dokumentarfilm deutscher und ausländischer Produktion gepflegt werden. Das bezeugte das Eröffnungsprogramm, das den Disney-Dokumentarfilm „Wunder der Prärie" in westdeutscher Erstaufführung brachte. In einem Glückwunsch-Telegramm aus Burbank (Calif.) an die Cinema-Theaterleitung sagt Walt Disney: „We are very honored in your selection of „Vanishing Prairie" as the opening-program in your beautiful new theatre. All of us at Disney wish you every success.". Das Filmtheater 7-10/1955
  • Mit der westdeutschen Erstaufführung von Walt Disneys neuestem Streifzug durch die Natur, seinem „Wunder der Prärie", wurde von den EM-Filmtheater betrieben Eugen Merz Erben das Cinema, Stuttgarts 43. Filmtheater, eröffnet. In dem nicht ganz 300 Plätze fassenden Theater, dem ehemaligen Grünen Saal des Hotel Marquardt, sollen unter Verzicht auf eine besondere Etikettierung als Gilde- oder Filmkunsttheater qualitativ hochwertige Filme deutscher und internationaler Produktion gezeigt werden. Mit Philipps-Maschinen ausgerüstet, kann das Cinema sämtliche Formate, einschließlich CinemaScope, spielen. An Wochentagen sind drei, samstags fünf und sonntags sechs Vorführungen angesetzt. Die Einrichtung des neuen Hauses ist komfortabel. Man betritt es durch einen kleinen Vorraum, der in Beige, und ein Foyer, das in Rot gehalten ist. Der Boden ist mit weißem Gummi ausgelegt. Die transportable, sanft ansteigende Hochpolsterbestuhlung der Firma Löffler (Zuffenhausen) hat grüne Bezüge aus Straußenleder-Imitation, mit denen das Grün der schwarzgefütterten, üppig glänzenden Plüschvorhänge kühn kontrastiert. Die Wände zieren zwei Ansichten Stuttgarts, Gemälde des Untertürkheimer Kunstmalers Emil Glücker, der für die Inneneinrichtung des Cinema verantwortlich zeichnet. Der neue Film 68/1955
  • Als seriöses Kammerlichtspieltheater zeigt sich das Cinema in Stuttgart (Mertz-Erben) mit allen technischen Neuerungen. Dipl.-Ing. Architekt Hofstetter hat in das Etagentheater eine 90 cm höhere Decke eingezogen, deren Konstruktion — sie wurde an dem Fußboden des nächsten Stockwerkes direkt aufgehängt — beachtliches Interesse fand. Die Sitzplatzerhöhung konnte so vergrößert werden. Vor allem wurde auch die Bildwand nun um ein Drittel vergrößert und beachtlich erhöht, Mit dem hellgelben Vorhang (Fischer, Cannstatt), den aparten Rundleuchten an den Wänden (Staff und Schwarz) und den diskreten Farbkontrasten von Elfenbein-Rostrot und Olive macht das Theater, für dessen technische Einrichtung Hi ldenbrand, Stuttgart, verantwortlich ist, einen überaus geschmackvollen und modernen Eindruck. Der neue Film 46/1956

Kinodaten

  • 1956N Cinema Königstr. 22, Tel: 97484, Postanschr: desgl., Vers.-Bf: Hbhf., I: Eugen Mertz-Erben, Th.-Ltr: Jürgen Pielsticker, Gf: Albert-Armin Lerche Pl. 304, Best: Löffler, hochgepolstert,7 Tg., 26 V., App: Philips FP 5, Verst: Philips M, Str: W. 220 Volt, Bildsyst: Normal, Breitwand, CinemaScope, Gr.-Verh: 1:1,33, 1:1,66, 1:1,85, 1:2,55
  • 1957 Cinema Königstr. 22, Tel: 93700, Vers.-Bf: -Hbf., I: EM-Filmtheaterbetriebe, Eugen Mertz-Erben, Gf: Albert-Armin Lerche, Th.-Ltr: Wolfgang Herrmann Pl: 301, Best: Löffler,hochgepolstert, 7Tg., 26 V., 1 Mat.-Vorst., tön. Dia, App: Philips, Verst: Philips, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35
  • 1958 Cinema im Hotel Marquardt, Tel: 93700, Postanschr: Bolzstr. 4, Vers.-Bf: -Hbf, I: EM- Filmtheaterbetriebe Mertz oHG, Gf: Albert-Armin Lerche, Th.-Ltr: Wolfgang Herrmann Pl: 301, Best: Löffler, hochgepolstert, 7Tg, 25 V, tön. Dia, App: Philips FP 3, Verst: Philips, Lautspr; Philips-Komb, Bild- und Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35
  • 1959 Cinema im Hotel Marquardt, Tel: 93700, Postanschr: Bolzstr. 4, Vers.-Bf: -Hbf., I: EM-Filmtheaterbetriebe Mertz oHG., Gf: Albert-Armin Lerche, Th.-Ltr: Olaf Kroon Pl: 301, Best: Löffler, hochgepolstert, 7 Tg., 25 V., tön. Dia, App: Philips FP 3, Verst: Philips., Lautspr: Philips-Komb., Bild- und Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35
  • 1960 Cinema im Hotel Marquardt, Tel: 93700, Postanschr: Bolzstr. 4, Vers.-Bf: -Hbf., I: EM- Filmtheaterbetriebe Mertz oHG., Gf: Al- bert-Armin Lerche, Th.-Ltr: Olaf Kroon PI: 301, Best: Löffler, hochgepolstert, 7Tg., 25 V., tön. Dia, App: Philips FP 3, Verst: Philips, Lautspr: Philips-Komb., Bild- und Tonsyst: CS 1 KL, Gr.-Verh: 1:2,35
  • 1961 Cinema im Hotel Marquardt, Tel: 293700, Postanschr: Bolzstr. 4, Vers.-Bf: -Hbf, I: EMFilmtheaterbetriebe Mertz oHG, Gf: Albert-Armin Lerche, Th.-Ltr: H. Scherffig PI: 301, Best: Löffler, hochgepolstert, 7Tg, 25 V, tön. Dia-alle Formate, App: Philips FP 3, Verst: Philips, Lautspr: PhilipsKomb, Bild- u. Tonsyst: Sc, 1 KL
  • 1962 Cinema im Hotel Marquardt, Tel: 293700, Postanschr: Bolzstr. 4, Vers.-Bf: -Hbf., I: EM- Filmtheaterbetriebe Mertz oHG, Gf: Al- bert-Armin Lerche, Th.-Ltr: H. Scherffig PI: 301, Best: Löffler, hochgepolstert, 7Tg., 25 V., tön. Dia-alle Formate, App: Philips FP 3, Lichtquelle: Xenon, Verst: Philips, Lautspr: Phitips-Komb., Bild- u. Tonsyst: Sc, 1 KL
  • 1971

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