Tempelhof Columbia

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Geschichte

Das Kino lag direkt am ehemaligen Flughafen Tempelhof und war für die amerikanischen Militärs und deren Angehörige errichtet worden; heute ist es eine Veranstaltungshalle für Rock-Konzerte. Zu finden ist das Gebäude am Columbiadamm 9-11. Es steht unter Denkmalschutz. [1]

Die Air Force errichtete das Kino 1951 für "All US personal and their guests". Der Premierenfilm am 13.Oktober 1951 war die Warner Brothers Technicolor-Produktion "Captain Horatio Hornblower" mit Gregory Peck. Kurz darauf eröffnete auch die große Schwester des Columbia-Kinos, das OUTPOST an der Zehlendorfer Clayallee, das heutige Alliiertenmuseum. Architektonisch orientieren sich beide Solitärbauten an der Klassischen Moderne. Angesichts der nach dem Mauerfall schwindenden Stärke der alliierten Truppen in Berlin wurde das Columbia-Kino schon vor dem 1994 erfolgten endgültigen Abzug der Militärs geschlossen und an die deutsche Seite übergeben. Wo die GIs in den 50er Jahren ihren "Homesick-Blues" mit den neuesten Hollywoodstreifen und ihren lokalen Girlfriends trösteten, haben die Berliner Clubgänger und Freunde guter Musik seit November 1998 viel Spaß. Hier öffneten sich nämlich die Pforten des alten Kinos am Flughafen Tempelhof wieder und Berlin hatte einen neuen Club: den COLUMBIACLUB! aus: C-CLUB

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