Tempelhof U.F.A.-Kino (Ufo, Ufer-Palast, Afifa)

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Geschichte

Auf dem Gelände in der Viktoriastraße 10-18 war die AFIFA (1921–1956) mit einem Kopierwerk angesiedelt. Sie war zunächst eigenständig, später eine Tochter der UFA, und wurde 1956 liquidiert. Dort befand sich seit 1949 auch ein Kinosaal mit 140 Sitzplätzen für interne Filmvorführungen, welcher 1953 auf 270 Plätze vergrößert wurde. Am 9. Juni 1979 kam es zur friedlichen Besetzung des Geländes durch die Kommune. Das Gelände gehörte damals der Deutschen Bundespost.

1981 wurde der ehemalige UFA-Kinosaal wiederhergestellt, mit neuer Technik ausgerüstet und als damals einziges Kino in Berlin-Tempelhof eröffnet. Mit Teilen der ehemaligen UFA-Filmgesellschaft kam es insbesondere für die Bezeichnung des Kinos zu Rechtsstreitigkeiten, sodass der Name des Kinos mehrfach wechselte: es hieß beispielsweise Ufer Palast oder UFO Kino oder zum Schluss richterlich angeordnet U.F.A. Palast.

1982 wurde das erste Berliner Freilichtkino eröffnet, in dem unter anderem Willy Sommerfeld Stummfilme live auf dem Klavier begleitete. 1986 eröffneten die zwei kleinen Filmstudios UFO 2 und UFO 3 in umgebauten ehemaligen Synchronstudios. Im Kinosaal wurde 1989 der Kinobetrieb eingestellt, das Freilichtkino wurde zunächst noch weiter betrieben. Umgebaut in einen Varietésalon, wird der ehemalige Kinosaal seit 1990 für Veranstaltungen und seltener für Filmvorführungen genutzt. Die ufaFabrik ist heute ein selbstverwaltetes Kultur- und Lebensprojekt. (Wikipedia)

Kinodaten

  • 1993 UFO Freilichtkino, UFO Kino 1, 150 Plätze, UFO Kino 2, 48 Plätze, UFO Kino 3, 48 Plätze, 12105 Berlin, Viktoriastr. 13, Tel. 030/7528085, Inh: UFA Fabrik Berlin e.V., 12105 Berlin, Viktoriastr. 13
  • 1995 UFO, Freilichtkino, 450 Plätze, Kino 1, 180 Plätze, Kino 2, 99 Plätze, 12105 Berlin, Viktoriastr. 13, Tel.: 030/7528085, Inh: UFA-Fabrik Berlin e.V., 12105 Berlin, Viktoriastr. 13

Weblinks