Tiergarten Freilichtkino im Tiergarten

Aus Kinowiki
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Geschichte

Das "Haus Birkenbusch" befand sich am Neuen See in der Lichtensteinallee 2 und wird heute als "Café am Neuen See" betrieben. Das Freiluftkino befand sich in dessen Biergarten und existierte vermutlich nur 1958.

Den Berlinern, die während der Sommerferien nicht ihre Stadt verlassen haben, wurde im Tiergarten eine neue filmische Erholungsstätte geschenkt. Das Cafe Haus Birkenbusch hat ein Freilichtkino eingerichtet, in dem man es sich auf Liegestühlen bequem machen kann. Am Eröffnungsabend sang der „Große Caruso" Mario Lanza von der 16 Meter breiten und acht Meter hohen Leinwand. Daß man, um heute Filmtheaterbesitzer zu sein und zu werden hart im Nehmen sein muß, hat Birkenbusch-Chef Hellmuth Krüger, ein Flüchtling aus dem Osten, bewiesen. Gegen den monatelangen Widerstand der Behörden gelang es ihm, pünktlich sein Haus, bzw. seinen Garten zu eröffnen. Dreimal wöchentlich wird hier gespielt. Da das Freilichtkino Sonnabend und Sonntags geschlossen bleibt, ist keine Konkurrenz für die anderen Lichtspielhäuser des Bezirks zu befürchten. Der neue Film 65/1958