Ulm Scala

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Die heutige Adresse war nicht leicht zu finden, sie hat weder etwas mit der erwähnten Wörthstr. 91 noch mit dem Ehinger Tor zu tun. Geholfen hat die Adventsgemneinde, die sich heute an dem Bismarckring 64 befindet. Der Bau sieht recht neu aus, daher ist es unklar, ob er noch etwas mit dem ehemaligen Kino zu tun hat.

Geschichte

  • Albert Leipold beschränkte die Platzzahl seiner Scala in Ulm auf 780, um damit eine Bühnentiefe von 15,5 m zu ereichen. Das Filmprogramm ging trotz des Umbaues weiter. Der neue Film 5/1953
  • Am 3. November feierte das Scala-Filmtheater in Ulm sein zehnjähriges Bestehen seit Kriegsende. Provisorisch begann man mit Luftschutzbänken und einer aus Brettern zusammengezimmerten Vorführkabine in einer Reithalle. Als erster Film lief „Jeder hilft Sich, wie er kann". Bis 1947 konnte das Theater bereits eine Million Zuschauer zählen. Das inzwischen umgebaute Provisorium wurde am 5. November 1947 unter dem Namen Scala offiziell eröffnet. In den zurückliegenden Jahren hat das Theater viele technische Neuerungen eingebaut erhalten und wurde als erstes Ulmer Lichtspielhaus auf Cinemascope umgestellt. Der neue Film 90/1955
  • Leipold & Mutchler's Studiotheater „Rex" im Hause der „Scala" am Ehinger Tor in Ulm/ Donau ist zum 1. Aug. 1965 aufgelöst worden. Ihr Gilde-Theater „Lichtburg" in der Frauenstraße bleibt wegen Umbauarbeiten — seit Mitte Juni — auf 2—3 Monate geschlossen. aus: Das Filmtheater 1965
  • Am 24. Februar 1964 ist in Ulm/Donau Filmtheaterbesitzer Albert Leipold, Eigentümer des „Scala"-Filmtheaters und (mit Adolf Mutschier) Teilhaber an der „Lichtburg", am „Rex" und am „Metropol" in Neu-Ulm — nach längerer Erkrankung, doch unerwartet verschieden. Es war das Verdienst dieses nur 57 Jahre alt gewordenen Unternehmers, daß er der Erste war, der nach dem letzten Krieg das Kinoleben in der schwer zerstörten Münsterstadt wieder in Gang gebracht hat. Das „Scala"-Filmtheater entstand aus einer Reithalle, 1950 folgte das „Metropol" in Neu-Ulm, 2 Jahre später die „Lichtburg". 1956 wurde dann das „Studio Rex" der Öffentlichkeit übergeben. Gerade die beiden letzteren Häuser konnten als „Gilde-Theater" den besonders ausgesuchten Filmprogrammen gute Geltung verschaffen. Albert Leipold war auch Ulm's „CinemaScope-Pionier". Das Filmtheater 1966
  • Das Scala war das zweitgrößte Kino in Ulm. Es hatte 430 Sitzplätze und verfügte über eine moderene 4-Kanal-Magnettonanlage, in Lichtton gab es aber nur Mono. Das Kino wird heute von der Adventsgemeinde als Kirche genutzt und befindet sich hinter dem Universumcenter beim Ehinger Tor.[1]

Kinodaten

  • 1949 Scala-Lichtspiele Wörthstr. 91, Tel. 2397, 3229 u. 3917. Inh.: A. Leipold u. E. Stark. Geschf.: H. Gack, Ulm/Donau, Heidenheimer Str. 1, Tel. 2830. Mit Dia 7 Tage Pl. 1126
  • 1950 Ulmer Lichtspiele „Scala" Wörthstr. 91, Tel. 2397 u. 3229, I: Alb. Leipold, Ulm, Heidenheimerstr. 1. 1206 Pl. 7 Tg., 4 V., Dia; App.: B 8, Vst.: Klangfilm-Europa, Str.: D. 220 Volt, 60 Amp.; Th. ja,
  • 1952-1955 „Scala" Wörthstr. 91, Tel. 23 97 u 32 29, I. u. Gf. Albert Leipold Pl. 850, 7 Tg., 28 V., tön. Dia, App. Bauer B 8, Vst. Klangfilm, Str. W. 220/ 380 Volt, 60 Amp., Bühne 12x6x12, Th., CinemaScope-Einrichtung
  • 1956 Scala Wörthstr. 91, Tel: 3229, 2397, Postanschr:desgl., I: Albert Leipold, Priv.-Anschr:Heidenheimer Str. 1, Gf: Helmut Gack Pl.: 700, 7 Tg., 28 V., 1 Matinee-Vorst., tön.Dia, App: Bauer B 8, Verst: Klangfilm u. Integrator, Str: W. 220/380 Volt, 70 Amp., Bild- u. Tonsyst: Normal, Breitwand, CinemaScope m. 4-Kanal-Stereophonie u. Perspecta-Sound (3-Kanal), Bildw.-Abm: 12x4, 8, Bühne: 100 qm, Th., O.
  • 1957
  • 1958 Scala Wörthstr. 91, Tel: 2397, I: Albert Leipold, Gf: Helmut Gack Pl: 666, Best: gepolstert, 7 Tg., 28 V., 1 Mat.-/Spätvorst., tön. Dia, App: Bauer B 8, Verst: Klangfilm, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, 1 KM u. 4 KM u. Perspecta, Gr.-Verh: 1:2,35, 1:2,55, Th.,0.
  • 1959 Scala Wörthstr. 91, Tel: 2397, I: Albert Leipold, Priv.-Anschr: Heidenheimer Str. 1, Gf: Helmut Gack Pl: 700, Best: gepolstert, 7 Tg., 28 V., 1 Mat.-/Spätvorst., tön. Dia, App: Bauer B 8, Verst: Klangfilm, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, 4 KM u. Perspecta, Gr.-Verh: 1:2,35, 1:2,55, Th., O.
  • 1960 Scala Wörthstr. 91, Tel: 37494, I: Albert Leipold, PI: 666, Best: gepolstert, 7 Tg, 28 V, 1 Mat.-/Spätvorst, tön. Dia, App: Bauer B 8, Verst: Klangfilm, Bild- u. Tonsyst: CS 1 KL, 1 KM u. 4 KM u. Perspecta, Gr.-Verh: 1 :2,35, 1:2,55, Th, O, Höranlage
  • 1961 Scala Am Ehinger Tor, Tel: 37494, I: Albert Leipold PI: 666, Best: gepolstert, 7 Tg, 28 V, 1 Mat.-/Spätvorst, tön. Dia, App: Bauer B 8, Lichtquelle: Xenon, Verst: Klangfilm, Bild- u. Tonsyst: Sc, 1 KL, 1 KM. 4 KM, ToddAO, Gr.-Verh: 1:2,55, Th, O, Höranlage
  • 1962 Scala Am Ehinger Tor, Tel: 37494, I: Albert Leipold PI: 666, Best: gepolstert, 7 Tg, 28 V, 1 Mat.-/Spätvorst, FKTg: donnerstags, tön. Dia, App: Bauer B 8, Lichtquelle: Xenon, Verst: Klangfilm, Bild- u. Tonsyst: Sc, 1 KL 1 KM, 4 KM, Todd-AO, Gr.-Verh: 1:2,55, Th, Ö, Höranlage