Velbert Metropol-Theater

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In Velbert im Rheinland eröffneten Heinrich und Karlheinz Schwarz (Scala-Velbert, Capitol-Bochum-Langendreer und Lumina-Burscheid) ihr Metropol-Theater. Nach Plänen des Architekten BDA Heinrich Hölscher, Velbert, und mit der unter der Leitung von Karlheinz Schwarz ausgeführten technischen Einrichtung wurde ein geschmackvolles modernes Theater geschaffen. Durch ein hell erleuchtetes, in freundlichen Farben gehaltenes Foyer gelangt man in den Zuschauerraum, der mit glatter und teilweise gefalteter Wandbebespannung (Eugen Kentner AG., Stuttgart) versehen ist und in Verbindung mit der Akustikplatten-Decke in Fischgräten-Anordnung eine ausgezeichnete Akustik aufweist. Im Vorführraum wurden zwei italienische Maschinen Typ Victoria V/R der Fa. Cinemeccanica S. A., Mailand, mit Spiegelbogenlampen (Spiegeldurchmesser 42 cm) und zugehöriger Verstärkeranlage aufgestellt, die für die Wiedergabe der modernen Verfahren einschließlich Cinemascope bestimmt sind. Die gebogene 5X13 große CinemaScope-Wand ist metallisiert. Für die Vierkanal-Magnetton-Wiedergabe sorgen drei Bühnenlautsprecher-Kombinationen und sechs in der Decke des Zuschauerraumes angebrachte Effektlaut-Sprecher. Als Bestuhlung wurden die auf der photokina 1956 erstmals gezeigten „Cortina-Sitze" von Schröder & Henzelmamn mit Stahlröhrenfuß verwendet, die infolge der größeren Fußfreiheit ein bequemes Sitzen ermöglichen. Für gleichbleibende Raumtemperaturen zu allen Jahreszeiten sorgt eine automatische ölheizungs- und Belüftungs-Anlage der Fa. Kurt Möller, Mönchen-Gladbach. Film-Echo 9/1957