Weißenhorn Rothtal-Lichtspiele: Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
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Das Kino befand sich im [http://de.wikipedia.org/wiki/Historisches_Stadttheater_Wei%C3%9Fenhorn Stadttheater], welches auch heute noch existiert.
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*In Weißenhorn begann das Zeitalter der laufenden Bilder im Jahr 1919. Der 35jährige Anton Wagner, gebürtiger Münchner und Gastwirt in Weißenhorn, der ebenfalls 35jährige Fabrikant Anton Kling aus Sausenthal und der gebürtige Weißenhorner Franz Lense jr., 34 Jahre alt und Kaufmann, stellten am 5. Februar 1919 an den Stadtmagistrat das "Gesuch um Ueberlassung des Stadttheaters behufs Eröffnung eines Lichtspieltheaters"
 
*In Weißenhorn begann das Zeitalter der laufenden Bilder im Jahr 1919. Der 35jährige Anton Wagner, gebürtiger Münchner und Gastwirt in Weißenhorn, der ebenfalls 35jährige Fabrikant Anton Kling aus Sausenthal und der gebürtige Weißenhorner Franz Lense jr., 34 Jahre alt und Kaufmann, stellten am 5. Februar 1919 an den Stadtmagistrat das "Gesuch um Ueberlassung des Stadttheaters behufs Eröffnung eines Lichtspieltheaters"
 
*Bereits Anfang August 1919 gingen die Rothtal Lichtspiele in den Besitz des Münchner Kinobetreibers Fritz Meisel über. Ihm war das Stadttheater für die Zeit vom 9. August 1919 bis zum 30. September 1921 "zur Veranstaltung von Lichtspielen" verpachtet worden
 
*Bereits Anfang August 1919 gingen die Rothtal Lichtspiele in den Besitz des Münchner Kinobetreibers Fritz Meisel über. Ihm war das Stadttheater für die Zeit vom 9. August 1919 bis zum 30. September 1921 "zur Veranstaltung von Lichtspielen" verpachtet worden
 
* Das Theater wurde bis 1922 an Fritz Meisel verpachtet
 
* Das Theater wurde bis 1922 an Fritz Meisel verpachtet
*1927-28 Verpavhtung an Heinrich Leilich
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*1927-28 Verpachtung an Heinrich Leilich
 
*1933 Verpachtung an den Besitzer der Illertisser Lichtspiele, Ludwig Kassenetter
 
*1933 Verpachtung an den Besitzer der Illertisser Lichtspiele, Ludwig Kassenetter
 
* 1937 Nach dem Anbau eines Vorführraumes zog das Kino 1937 vom Stadttheater in die Turnhalle um.
 
* 1937 Nach dem Anbau eines Vorführraumes zog das Kino 1937 vom Stadttheater in die Turnhalle um.
 
*Erst am 10. Februar 1947 konnte der Pachtvertrag zwischen der Stadt und den Gebrüdern Schuster auf die Dauer von fünf Jahren abgeschlossen werden. Ihren Spielbetrieb beeinträchtigte, daß sie die Halle der Stadt und auch den Vereinen für bestimmte Anlässe überlassen mußten. Als Mitspielort war den Kinobetreibern, im Gegensatz zu früheren Planungen, Senden-Ay zugewiesen worden, wo sie Anfang der fünfziger Jahre einen Kinoneubau erstellten.
 
*Erst am 10. Februar 1947 konnte der Pachtvertrag zwischen der Stadt und den Gebrüdern Schuster auf die Dauer von fünf Jahren abgeschlossen werden. Ihren Spielbetrieb beeinträchtigte, daß sie die Halle der Stadt und auch den Vereinen für bestimmte Anlässe überlassen mußten. Als Mitspielort war den Kinobetreibern, im Gegensatz zu früheren Planungen, Senden-Ay zugewiesen worden, wo sie Anfang der fünfziger Jahre einen Kinoneubau erstellten.
 
*Ihre letzte Vorstellung in der Stadthalle von Weißenhorn gaben sie am 7. Dezember 1952.  
 
*Ihre letzte Vorstellung in der Stadthalle von Weißenhorn gaben sie am 7. Dezember 1952.  
 
 
[http://www.uni-oldenburg.de/kunst/mediengeschichte/kino/schwaben/augenblick/kolb.htm aus: Monika Kolb]
 
[http://www.uni-oldenburg.de/kunst/mediengeschichte/kino/schwaben/augenblick/kolb.htm aus: Monika Kolb]
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==Kinodaten==
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[[1920]] Rothtal-Lichtspiele, 67 — Gegr. 1919 (Sp. Sonnabend, Sonntag) 300 Plätze Fritz Meisel, München, Theresienstraße 31 Fernspr. 26684

Aktuelle Version vom 31. Januar 2010, 20:50 Uhr

Das Stadttheater in Weißenhorn

Geschichte

Das Kino befand sich im Stadttheater, welches auch heute noch existiert.

  • In Weißenhorn begann das Zeitalter der laufenden Bilder im Jahr 1919. Der 35jährige Anton Wagner, gebürtiger Münchner und Gastwirt in Weißenhorn, der ebenfalls 35jährige Fabrikant Anton Kling aus Sausenthal und der gebürtige Weißenhorner Franz Lense jr., 34 Jahre alt und Kaufmann, stellten am 5. Februar 1919 an den Stadtmagistrat das "Gesuch um Ueberlassung des Stadttheaters behufs Eröffnung eines Lichtspieltheaters"
  • Bereits Anfang August 1919 gingen die Rothtal Lichtspiele in den Besitz des Münchner Kinobetreibers Fritz Meisel über. Ihm war das Stadttheater für die Zeit vom 9. August 1919 bis zum 30. September 1921 "zur Veranstaltung von Lichtspielen" verpachtet worden
  • Das Theater wurde bis 1922 an Fritz Meisel verpachtet
  • 1927-28 Verpachtung an Heinrich Leilich
  • 1933 Verpachtung an den Besitzer der Illertisser Lichtspiele, Ludwig Kassenetter
  • 1937 Nach dem Anbau eines Vorführraumes zog das Kino 1937 vom Stadttheater in die Turnhalle um.
  • Erst am 10. Februar 1947 konnte der Pachtvertrag zwischen der Stadt und den Gebrüdern Schuster auf die Dauer von fünf Jahren abgeschlossen werden. Ihren Spielbetrieb beeinträchtigte, daß sie die Halle der Stadt und auch den Vereinen für bestimmte Anlässe überlassen mußten. Als Mitspielort war den Kinobetreibern, im Gegensatz zu früheren Planungen, Senden-Ay zugewiesen worden, wo sie Anfang der fünfziger Jahre einen Kinoneubau erstellten.
  • Ihre letzte Vorstellung in der Stadthalle von Weißenhorn gaben sie am 7. Dezember 1952.

aus: Monika Kolb

Kinodaten

1920 Rothtal-Lichtspiele, 67 — Gegr. 1919 (Sp. Sonnabend, Sonntag) 300 Plätze Fritz Meisel, München, Theresienstraße 31 Fernspr. 26684