Winterberg Filmtheater

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Geschichte

Die tiefsten Wurzeln des Filmtheaters Winterberg gehen zurück bis in das Jahr 1929. Der Onkel meiner Mutter hat in Duisburg ein großes Premierenkino, den Mercator-Palast, gebaut. Nachdem der damalige Geschäftsführer im zweiten Weltkrieg einberufen wurde, hat mein Großvater Walter Berenbruch die Geschäftsführung übernommen. Als der Mercator-Palast durch Bombeneinschlag im Krieg komplett zerstört wurde, wurde ihm über den Kinoverband der Standort Winterberg angeboten. Mit 2 Projektoren , zwei Ernemann 7B, die den Angriff unversehrt überstanden haben, kam er dann mit Familie ins Sauerland und eröffnete im November 1943 in der damaligen Schützenhalle das Filmtheater Winterberg.
Im Jahr 1952 baute mein Großvater am jetzigen Standort in der Nuhnestraße 13 ein neues Kino mit zunächst über 400 Plätzen. Nach seinem Tod im Jahr 1958 übernahmen meine Eltern Herbert und Doris Wahle das Kinogeschäft und führten dies bis 1999 im Nebenerwerb als Familienbetrieb weiter. Im Laufe dieser Zeit wurde das Filmtheater Winterberg mehrmals auf den aktuellen Stand gebracht und bis 1999 als Service-Kino mit 170 Plätzen und einem großen Barbereich im Saal betrieben. Im Jahr 1999 übernahm ich als Sohn, zusammen mit meiner Frau Annette das Filmtheater Winterberg, nun mehr in der 3. Generation. Um konkurrenzfähig zu bleiben haben wir im Jahr 2000 das Kino komplett entkernt und in 2 Säle aufgeteilt: FILMTHEATER WINTERBERG – KINO 1 – KINO 2. Mit im Einsatz sind immer noch die beiden Projektoren aus Duisburg. Diese wurden über die ganzen Jahre von Benedikt „Ben“ Schmitt gehegt und gepflegt, sodass sie auch fast nach 70 Jahren unermüdlich und zuverlässig im Einsatz waren. [1]

Webinks

Kinodaten

  • 1941 Winterberger Lichtspiele. Inh: Karl Schmidt. 120 PI.
  • 1949 Filmtheater Inh.: Walter Berenbruch. 7 Tage.Pl. 388
  • 1950 Filmtheater Tel. 385, I: Walter Berenbruch 400 Pl. 4 Tg., 1, So. 3 V.
  • 1952 °Filmtheater Tel. 385, I. Walter Berenbruch. Pl: 388, 4 Tg, 5 V.
  • 1953 °Filmtheater I. Walter Berenbrudi Pl. 378, 6 Tg., 7 V.
  • 1955 °Filmtheater I. Walter Berenbruch PI. 378, 6 Tg., 7 V.
  • 1956 Filmtheater I: Walter Berenbruch Pl: 378, 6 Tg., 7 V.
  • 1957 Filmtheater I: Walter Berenbruch PI: 378, 6 Tg, 7 V.
  • 1958 °Filmtheater I: Walter Berenbruch PI: 378, 6 Tg, 7 V.
  • 1960 °Filmtheater I: Frau Leni Berenbruch Pl: 378, 6 Tg, 7 V.
  • 1961 °Filmtheater I: Frau Leni Berenbruch PI: 378, 6 Tg., 7 V.
  • 1962 °Filmtheater I: Frau Leni Berenbruch Pl: 378, 6 Tg, 7 V.
  • 1971 Filmtheater Muhnesstr. 11, T: 385., I: Frau Leni Berenbruch, 578 P.
  • 1991 Filmtheater, 46 Plätze, Winterberg, Nuhnestr. 13, Tel. 02981/7385, Inh. Wahle, Doris, Nuhnestr. 15, 5788 Winterberg, Tel. 02981/385
  • 1992 Filmtheater, 46 Plätze, Winterberg, Nuhnestr. 13, Tel. 02981/7385, Inh. Wahle, Doris, Nuhnestr. 15, 5788 Winterberg, Tel. 02981/385
  • 1993 Filmtheater, 46 Plätze, 59955 Winterberg, Nuhnestr. 13, Tel. 02981/385, Inh: Wahle, Doris, 59955 Winterberg, Nuhnestr. 15, Tel. 02981/385
  • 1995 Filmtheater Winterberg (SVK), 162 Pl. 59955 Winterberg, Nuhnestr. 13 Tel.: 02981/7385 Inh.: Doris Wahle, 59955 Winterberg, Nuhnestr. 15, Tel.: 02981/7385