Wittstock Kammer-Lichtspiele

Aus Kinowiki
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Geschichte

Bald baute man in Wittstock ein zweites Lichtspieltheater in der Poststraße. Das Gebäude war als „Gasthof Ferse“ im Jahre 1897 abgebrannt. Nach dem Wiederaufbau entstand das „Hotel Kaiserhof“. Der Besitzer war Gustav Jarchow. Und hier auf dem Hof des Hotels erbaute man das zweite Kino, die „Kammerlichtspiele“. Und schon bald kam der Tonfilm. Man kannte alle Filmschauspieler, von Greta Garbo bis zur Leander und von Heinz Rühmann bis Hans Albers. Das neue Kino gehörte einer Frau Fleiß. Wann die „Kammerlichtspiele“ dann geschlossen wurden, ist nicht genau bekannt. Nach dem Kriege etablierte sich in den Räumen die Poliklinik. Quelle: Märkische Allgemeine, 04.06.2002

Kinodaten

  • 1933 Kammer-Lichtspiele, Poststraße 11, Gründung 1932, 4-5 Tage, T-F: Ja, 200 Plätze, Inhaber: Gustav Jarchow, Pächter: Günther Fleiß, Wittstock
  • 1934 Kammer-Lichtspiele, Poststraße 11, Gründung 1932, Kap: Mech. Musik, T-F: Kinoton, 200 Plätze, Inhaber: Gustav Jarchow, Pächter: Günther Fleiß, Wittstock
  • 1937 Kammer-Lichtspiele, Poststraße 19, Gründung 1932, 6 Tage, 204 Plätze, Inhaber: Gustav Jarchow, Pächter: Günther Fleiß, Wittstock
  • 1938 Kammer-Lichtspiele, Poststraße 11, F: 28, Gr: 1932, 6 Tage, 204 Plätze, Inh: Günther Fleiß, Wittstock, Poststraße 19
  • 1940 Kammmer-Lichtspiele, Poststraße 19, F: 416, Gründung: 1932, 204 Plätze, täglich, Inh: Günther Fleiß, ebenda
  • 1941 Kammer-Lichtspiele, Poststraße 19, Gründung 1932, V, S, 204 Plätze, täglich, Inhaber: Günther Fleiß
  • 1949 Kammer-Lichtspiele, Breitscheidstraße 11, 205 Plätze
  • 1950 Kammer-Lichtspiele, Breitscheidstr. 11, 205 Plätze