Bernburg Central-Lichtspiele

Aus Kinowiki
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Geschichte

  • Das Central wurde später in "Lili" (Lindenlichtspiele) umbenannt und befand sich am Boulevard, dort, wo sich heute China-Restaurant und Cityhotel befinden. mz 20.11.1998
  • Die Jahresbilanz 1956 der drei Bernburger Kinos konnte sich sehen lassen. Im Zentralkino gab es 640 Vorstellungen mit 51970 Besuchern. mz 13.02.2007
  • Allein in Bernburg gab es 1958 noch drei Kinos. Das noch heute bestehende Capitol in der Auguststraße (damals Leninstraße), das Zeitkino und die Central-Lichtspiele. mz 20.11.1998
  • Beschreibung bei locr.com (siehe Bild): Markt 8-9: Wohn- und Geschäftshaus, zur Zeit leerstehend. Vor dem 2. Weltkrieg befand sich hier das Kaufhaus von Sally Lewy. Hier sollte man "alles" gut und preiswert einkaufen können. Er gehörte lange zum Vorstand der Jüdischen Gemeinde und starb 1941. Eine Filiale war in der Halleschen Straße 25d. Ab 1946 bis ca. 1965 war hier ein Kino (Central-Lichtspiele), im Volksmund auch "Flohkino" oder "Schmales Handtuch" genannt. Danach befand sich ein Gemüsegeschäft und nach der Wende ein Drogeriemarkt in diesen Räumlichkeiten.

Quelle1: Ein Rundgang durch das alte Bernburg von Jürgen Weigelt, Wartberg Verlag; Quelle2: Spurensuche: Was wurde aus den Juden der Stadt Bernburg?, Dietrich Bungeroth, 1993

Der Artikel der MZ ist fehlerhaft, denn das Lili befand sich nicht am Markt.

Bilder

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Kinodaten

  • 1949 Central-Lichtspiele, 232 Plätze, Mitspielorte: Ilberstedt, Rathmannsdorf
  • 1950 Central-Lichtspiele, 232 Plätze, Mitspielstellen: Ilberstedt, Rathmannsdorf