Charlottenburg Hollywood (Cinema Berlin, Bonbonniere): Unterschied zwischen den Versionen

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Bonbonniere, Cinema Berlin, Hollywood:
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Bonbonniere, Cinema Berlin, Hollywood: Am 5.11.1954 wurde das von Walter Labes errichtete Kino mit 424 Plätzen im neuen ECO-Haus im Erdgeschoss in einer Ladenpassage eröffnet. Auf dem vorgezogenen Vordach leuchtete der geschwungene Namenszug des Lichtspieltheaters. Im Unterschied zu den Kinos in der Umgebung, die nur deutsche Premierenfilme zeigten, spezialisierte sich das Bonbonniere auf US-amerikanische Filme . In den 1970er Jahren, als die Besucherzahlen der Filmtheater drastisch zurückgingen, wurde das Haus vorübergehend als Pornokino betrieben. 1977/78 begann das Filmtheater unter dem Namen "Cinema Berlin" wieder als Programmkino zu spielen, das vorwiegend Erstaufführungen zeigte. Später wurde es als "Hollywood" fortgeführt. Nach einem Umbau verfügte es seit 1993 über einen im angrenzenden Laden eingerichteten zweiten Saal. Mitte August 2003 stellte das Kino den Spielbetrieb ein. [http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/bonbonniere.html Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin]
Am 5.11.1954 wurde das von Walter Labes errichtete Kino mit 424 Plätzen im neuen ECO-Haus im Erdgeschoss in einer Ladenpassage eröffnet. Auf dem vorgezogenen Vordach leuchtete der geschwungene Namenszug des Lichtspieltheaters.
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Im Unterschied zu den Kinos in der Umgebung, die nur deutsche Premierenfilme zeigten, spezialisierte sich das Bonbonniere auf US-amerikanische Filme . In den 1970er Jahren, als die Besucherzahlen der Filmtheater drastisch zurückgingen, wurde das Haus vorübergehend als Pornokino betrieben. 1977/78 begann das Filmtheater unter dem Namen "Cinema Berlin" wieder als Programmkino zu spielen, das vorwiegend Erstaufführungen zeigte. Später wurde es als "Hollywood" fortgeführt. Nach einem Umbau verfügte es seit 1993 über einen im angrenzenden Laden eingerichteten zweiten Saal. Mitte August 2003 stellte das Kino den Spielbetrieb ein. [http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/bonbonniere.html Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin]
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Ein den Berliner Filmfreunden vertrauter Kinoname kommt wieder: Bonbonniere. Das Haus wird wieder am Kurfürstendamm stehen, und zwar jetzt im Neubau Nr. 64/65. Es wurde nach den Plänen des Architekten Walter Labes Berlin (BDA) als modernes Uraufführungstheater errichtet. Die Eröffnung des Hauses, das von dem früheren Beuthener Filmtheaterbesitzer Edmund Ziemann betrieben wird (Geschäftsführer: Rudolf Ziemann), findet Anfang Oktober mit der Berliner Erstaufführung des Berolina-Constantin-Farbfilms: „... und ewig bleibt die Liebe" statt. Das Theater hat rund 450 hochgepolsterte Sessel von weinroter Farbe. Der in kühn geschwungenen Kurven getäfelte Raum mit Breitbiidwand wird mit seiner neuzeitlichen Klimaanlage und der großen Sitzhreite den Zuschauern größte Bequemlichkeit bieten. Ein neuzeitliches Foyer mit schrägen Decken enthält eine kleine Bar und einen Stand für Erfrischungen. Die gesamte technische Einrichtung (Kinomaschinen Bauer B 8 A rechts und links) lieferte die Firma Siemens & Halske. Die Bestuhlung stammt von Kamphöner. Parkplätze für etwa 80 Au tossind vorhanden. [[Der neue Film|Der neue Film 76/1954]]
 
==Weblinks==
 
==Weblinks==
 
*[http://www.kinokompendium.de/hollywood.htm www.kinokompendium.de]
 
*[http://www.kinokompendium.de/hollywood.htm www.kinokompendium.de]
 
*[http://www.allekinos.com/BERLINHollywood.htm www.allekinos.com]
 
*[http://www.allekinos.com/BERLINHollywood.htm www.allekinos.com]
 
*[http://www.uwe-friedrich.com/Kino/source/21.html Foto]
 
*[http://www.uwe-friedrich.com/Kino/source/21.html Foto]

Version vom 8. November 2011, 18:18 Uhr

Geschichte

Bonbonniere, Cinema Berlin, Hollywood: Am 5.11.1954 wurde das von Walter Labes errichtete Kino mit 424 Plätzen im neuen ECO-Haus im Erdgeschoss in einer Ladenpassage eröffnet. Auf dem vorgezogenen Vordach leuchtete der geschwungene Namenszug des Lichtspieltheaters. Im Unterschied zu den Kinos in der Umgebung, die nur deutsche Premierenfilme zeigten, spezialisierte sich das Bonbonniere auf US-amerikanische Filme . In den 1970er Jahren, als die Besucherzahlen der Filmtheater drastisch zurückgingen, wurde das Haus vorübergehend als Pornokino betrieben. 1977/78 begann das Filmtheater unter dem Namen "Cinema Berlin" wieder als Programmkino zu spielen, das vorwiegend Erstaufführungen zeigte. Später wurde es als "Hollywood" fortgeführt. Nach einem Umbau verfügte es seit 1993 über einen im angrenzenden Laden eingerichteten zweiten Saal. Mitte August 2003 stellte das Kino den Spielbetrieb ein. Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin


Ein den Berliner Filmfreunden vertrauter Kinoname kommt wieder: Bonbonniere. Das Haus wird wieder am Kurfürstendamm stehen, und zwar jetzt im Neubau Nr. 64/65. Es wurde nach den Plänen des Architekten Walter Labes Berlin (BDA) als modernes Uraufführungstheater errichtet. Die Eröffnung des Hauses, das von dem früheren Beuthener Filmtheaterbesitzer Edmund Ziemann betrieben wird (Geschäftsführer: Rudolf Ziemann), findet Anfang Oktober mit der Berliner Erstaufführung des Berolina-Constantin-Farbfilms: „... und ewig bleibt die Liebe" statt. Das Theater hat rund 450 hochgepolsterte Sessel von weinroter Farbe. Der in kühn geschwungenen Kurven getäfelte Raum mit Breitbiidwand wird mit seiner neuzeitlichen Klimaanlage und der großen Sitzhreite den Zuschauern größte Bequemlichkeit bieten. Ein neuzeitliches Foyer mit schrägen Decken enthält eine kleine Bar und einen Stand für Erfrischungen. Die gesamte technische Einrichtung (Kinomaschinen Bauer B 8 A rechts und links) lieferte die Firma Siemens & Halske. Die Bestuhlung stammt von Kamphöner. Parkplätze für etwa 80 Au tossind vorhanden. Der neue Film 76/1954

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