Döbern U.T.-Lichtspiele Deutsches Haus

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Geschichte

Geschichte des Deutschen Haus
  • Schon vor über 100 Jahren hatte es aber unter seinem ersten Betreiber Richard Ehlert einen wichtigen Platz im Leben der damals 2000 Döberner – mit Saal, sechs Fremdenzimmern, einer Terrasse, Biergarten und Stehbierhalle, mit Vereinsfesten, Konzerten, Kinovorführungen sowie der jährlichen „Großen öffentliche Ballmusik mit Kaffee und Pfannkuchen“.
  • In den 1920er-Jahren empfing sogar ein Hausdiener die Gäste auf dem schmucken Bahnhof. Der große Saal, wo noch im Jahr 1939 das Apollo-Lichtspieltheater Vorführungen gab, brannte im Jahr 1945 ab. Kriegstreffer beschädigten das gesamte Gebäude am 16. April. Der Familie Lehmann wurde nach Kriegsende keine Gaststättenkonzession erteilt, vier Jahre später der letzte Besitzer enteignet.
  • Am 3. September folgte die Neueröffnung
  • 1990 Die Betreiber der HO (Handelsorganisation der DDR) hatten bereits das Handtuch geworfen, das Haus bestand aber fort und er hielt zwei Monate später seinen alten Namen „Deutsches Haus“ zurück. Als Gaststätte mit Imbissangebot und dem damals „großen Renner – einer Spielothek“ – wurde es fortbetrieben. Verpächter war zu jener Zeit nicht mehr das Glaswerk Döbern, sondern die Stadt. In den 1990er-Jahren bereiteten bauliche Schäden den Döbernern Sorgen, ebenso die Bombendrohung während der Karnevalsveranstaltung im November 1993
  • Ab 2002 war das Haus eine stetige Baustelle: Seit Oktober 2007 präsentiert Ute Mauer aus Weißkeißel mit ihren Söhnen Daniel und Martin deutsche und mediterrane Küche. aus: Lausitzer Rundschau 06.05.2009

Das Deutsches Haus gibt es noch, wenngleich nur als Restaurant.

Kinodaten

  • 1921 Lichtspiele, 233 Plätze, Inh: Gastwirt Rich. Lehmann, Döbern b. Forst N.-L.
  • 1924 Kammerlichtspiele Döbern, Inh: Hotelbesitzer Richard Lehmann, 500 Plätze
  • 1925 Kammerlichtspiele, Muskauer Straße 1, F: 17, 2 Tage, Gr: 1912, 500 Plätze, Inh: Rich. Lehmann, Muskauer F: 17
  • 1928 U.-T.-Lichtspiele Deutsches Haus (Saalkino), Muskauer Straße 1, F: 17, Gr: 1923, 2 Tage, 250 Plätze, Inh: Richard Zimmermann, Berlin
  • 1930 U.-T.-Lichtspiele Deutsches Haus (Saalkino), Muskauer Str. 1, F: 17, Gr: 1921, 2 Tage, Bühne: 6x5m, Kap: Musik-Apparat, 250 Plätze, Inh: Richard Zimmermann, Berlin
  • 1931 U.-T.-Lichtspiele Deutsches Haus (Saalkino), Muskauer Str. 1, F: 17, Gr: 1921, 2 Tage, Bühne: 4x6m, Kap: Mech. Musik, 250 Plätze, Inh: Richard Zimmermann, Berlin
  • 1932-1934 U.-T.-Lichtspiele Deutsches Haus (Saalkino), Muskauer Str. 1, Gründung: 1921, 2 Tage, Bühne: 4x6m, Kap: Mech. Musik, 250 Plätze, Inhaber: Richard Schmidt, Spremberg
  • 1935 U.-T.-Lichtspiele (2) 260 Plätze
  • 1937 Union-Theater (Saalkino), Muskauer Straße 1, Gründung: 1921, 2 Tage, 200 Plätze, Inhaber: Frau Lucia Roness
  • 1938 Union-Theater Deutsches Haus, Muskauer Straße 1, F: 217, Gr: 15.1.1932, 2-3 Tage, 200 Plätze, Inh: Frau Lucia Poness, Döbern, (Mst.: Rietschen O/L., Tschernitz N/L, Friedrichshain)
  • 1940 Union-Theater Deutsches Haus, Horst-Wessel-Straße 1, F: 217, Gr: 15.1.1932, Bühne: 6x5m, 200 Plätze, 3 Tage, Inh: Max Poness, Döbern, Mitspielorte: Rietschen, Tschernitz
  • 1941 Union-Theater, Horst-Wessel-Straße 1, Gründung: 15.1.1932, Bühne: 6x5m, 598 Plätze, 3 Tage, Inhaber: Max Poness, Mitspielorte: Rietschen/O.-L. Tschernitz/N.-L