Diskussion:Frankfurt Turmpalast

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  • Der Turm-Film-Palast Frankfurt legte stich eine Stereo-Uniphon-Magnetton-Apparatur zu, auf der Herzogs „Zigeunerbaron" auf Vierkanal-Magnetton anlief.Der neue Film 73/1954
  • Der Turm-Palast, Frankfurts Ur- und Erstaufführungshaus im nun endgültig abgeschlossenen Bau des repräsentativen Gebäudekomplexes, verdankt seinen Namen dem altehrwürdigen Eschenheimer Turm — markantes Wahrzeichen aus dem 15. Jahrhundert. Ganz so alt ist nun freilich der Turm-Palast nicht. Seine „Keimzelle" war der in den Kriegsjahren 1914/15 erbaute „Groß-Frankfurter Vergnügungspalast". 1921 wurde hier das Neue Operetten-Theater errichtet. 1929 wurde die leichte Musevon dem Wunderkind unseres Jahrhunderts, dem Film, abgelöst: es erstand der UFA-Palast „Groß-Frankfurt". In einer Angriffsnacht des März 1944 sank das Haus in Trümmer und Asche. 1950 hatten es die neuen Bauherren Siegfried Lubliner, Dr. Heribert Froechte und Hans Ulbrich nach unsäglichen Schwierigkeiten geschafft und konnten den Frankfurtern den neuen Turm-Palast präsentieren. Noch war es von Trümmern und Überbleibseln der schlimmen Jahre umgeben. Und jetzt im September 1956 ist nach gut einjähriger Bauzeit nichts mehr davon zu sehen: ein großer, einheitlicher, in weißem Schweizer Marmor umkleideter Bau faßt das Filmtheater und weiter Restaurant, Cafe, Bankfiliale und Einzelhandelsgeschäfte zusammen. Die große Frontseite mit dem neuen Eingang zum Turm-Palast wirkt einladend und geschmackvoll. Der neue Film 73/1956