Diskussion:Karlsruhe Die Kurbel

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  • Die Kurbel, seit 1923 eines der beliebtesten Karlsruher Filmtheater, hat in den letzten Tagen eine grundlegende Wiederauffrischung erfahren. Zu einem neuen schwarzen Preßasphalt-Fußboden und der aufgearbeiteten Holzvertäfelung harmonieren die von der Firma Löffler in Stuttgart-Zuffenhausen gelieferten, in Schweinsledertönung gehaltenen hochgepolsterten Stühle. Mit der bereits im Sommer eingebauten Klima-Anlage und diesen neuen wesentlichen Verbesserungen wird die Kurbel ihren seit 1923 bestehenden Ruf des modernen, intimen Filmtheaters Karlsruhes auch weiter behalten. Der neue Film 96/1953
  • „Die Kurbel" in Karlsruhe, seit 1923 eines der beliebtesten Karlsruher Filmtheater, hat in den letzten Tagen eine grundlegende Wiederauffrischung erfahren. Zu einem neuen schwarzen Preß-asphalt-Fußboden und der aufgearbeiteten Holzvertäfelung harmonieren die von der Firma Löffler in Stgt.-Zuffenhausen gelieferten, in Schweinsledertönung gehaltenen, durchweg hochgepolsterten Stühle. Mit der bereits im Sommer eingebauten Klima-Anlage und diesen neuen wesentlichen Verbesserungen wird die „Kurbel" ihren seit 1923 bestehenden Ruf des modernen, intimen Filmtheaters Karlsruhes auch weiter behalten. Das Filmtheater 6/1953
  • Auch die Kurbel (Süddeutsche Theaterbetriebe Hubertus Wald), Freiburgs 1100-Plätze-Theater, wurde jetzt auf Cinemascope umgestellt. Die gesamte Anlage wurde von der Firma Siemens- Klangfilm eingerichtet. Das Theater erhielt eine 13 Meter breite und 5,10 Meter hohe nahtlose Sonora-Plastik-Bildwand, hinter der sich drei Lautsprecherkombinationen mit Hoch- und Tieftonsystemen befinden. Im Saale wurden verdeckt zehn Effektlautsprecher angebracht. Es können Filme jedes Wiedergabeformats und Tonsystems (vierkanaliger Magnetton, einkanaliger Lichtton und dreikanaliger Lichtton Perspecta) vorgeführt werden. Ferner erhielt das Theater zwei Bauer B 8B-Projektoren mit Kegelblende, die mit regelbarem Bogenlampenstrom gespeist werden. Weiter bekam die Kurbel eine höchst interessante technische Neuerung, die die Firma Siemens erstmalig in Freiiburg installiert. Es ist eine Anlage, die auf einem elektromagnetischen Kraftlinienfeld arbeitet und es jedem Schwerhörigen, der ein elektrisches Hörgerät mit sich führt, ermöglicht, der Vorstellung von jedem Platz aus ohne besondere Kopfhörer zu folgen. Der Zuschauerraum hat außerdem sehr dadurch gewonnen, daß die Decke farblich neu gestaltet und die Wände mit modernen Steinwollmatten aufgefüttert und mit Acella abgedeckt wurden. Die Rückwand des Saales erhielt in ihrer ganzen Höhe aus akustischen Gründen eine Plüschauflage. Der neue, 15 Meter breite rostrote Plüschvorhang wird vor Begann jeder Vorstellung durch sechs Niedervolt-Scheinwerfer angestrahlt. Der neue Film 9/1956