Diskussion:München Luitpold-Theater

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Eines der ersten Lichtspielhäuser, die nach dem Krieg in München wieder eröffnet wurden, ist das „Luitpold-Theater". Als es vor noch nicht ganz einem Jahr nach vorübergehender Schließung und gründlichem Umbau von der UFA als ihrem einzigen süddeutschen Schaufenster-Theater übernommen wurde, sagte UFA - Vorstand Arno Hauke: „Zwei Dinge sind es, die der Wiedereröffnung des Luitpold-Theaters ihre eigene Note geben und seine Zukunft gleichsam leitmotivisch bestimmen: Die Achtung der Tradition dieses Hauses, das der Geschichte dieser liebenswerten Stadt sq eng verbunden ist, und der Neubeginn unter dem weltbekannten Rhombus-Zeichen der UFA. Die UFA ist sich dieser verpflichtenden Ausgangsstellung bewußt. Mit der Freude, nach 13 Jahren wieder in München zu sein, entbietet .sie gut nachbarliche Grüße und dankt allen, die an der Neugestaltung des Hauses mitgeholfen haben." — Tatsächlich kann das Luitpold auf eine bis in das Jahr 1929 zurückgehende Tradition blicken. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist es für München ein fester Begriff. Bei seiner Eröffnung zählte es einst 1368 Plätze. Für die damalige Zeit, als gerade erst der Tonfilm geboren wurde, eine ungewöhnliche Zahl. Der Modernisierung sind — mit Recht — einige Stuhlreihen zum Opfer gefallen. Für die Münchner aber ist auch das umgebaute Theater im alten Luitpold-Block der Gründerzeit immer noch ein Stück erinnerungsreicher Geschichte ihrer Stadt, das ihnen ans Herz gewachsen ist. Der neue Film 51/1958