Hamburg Emelka-Palast

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Geschichte

Die Filmtheater-Gesellschaft Hans Struckmeyer und W. Behricke eröffnete in Hamburg-Eimsbüttel den Emelka-Palast. Architekt Hans Th. Holthey entwarf die Pläne und baute ein geschmackvolles Theater, das 875 Personen Platz bietet. Die Wände sind zur Hälfte mit einer hellen Holzverschalung versehen, darüber bis zur Decke mit einer rotgetupften Wandbespannung. Die 14 Meter breite Bühne begrenzt ein roter Vorhang. Das bequeme Polstergastühl lierte Kamphöner, Bielefeld, die Be- und Entlüftungsanlage stammt von der Firma De icke & Kopperschmidt, Hannberg. Im Vorführungsraum stehen zwei Ernemann X, die technische einschließlich der elektro-akustischen Einrichtung wurde von UFA-Handel durchgeführt Die Vorführung ist für Cinemascope und alle Bildformate sowie Vierkanal-Magnetton eingerichtet. Eine Vorführung des Centifox-Films „Vesuv-Express" demonstrierte die ausgezeichnete Akustik des neuen Hauses. Der Emelka-Palast entstand für das im Jahre 1928 in dieser Gegend gebaute und 1943 zerstörte Theater gleichen Namens. Neben dem Passage-Theater und den Kammerlichtspielen verfügt die Filmtheater-Gesellschaft Hans Struckmeyer und Behncke mm wieder über drei Häuser. Der neue Film 2/1956

Schon vor dem Krieg hatte es einen Emelka-Palast gegeben. Dieses Kino lag in der Osterstraße 124 und war ein Teil des Schneider-Baus. 1928 wurde das Kino mit 1550 Sitzplätzen eröffnet. 1941 brannte der Palast vollkommen aus, nur die Fassade blieb stehen. Dahinter ist heute ein Schuhgeschäft. Das neu errichtete Emelka-Kino befand sich im Gebäude des heutigen Budni-Drogeriemarktes. [1]

Weblinks