Koblenz Residenz am Schloß

Aus Kinowiki
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Foto: 1996 Copyright Ian Grundy

Nach gründlicher Renovierung durch den Düsseldorfer Architekten Hans Nehaus wurde das frühere Cinema de Paris in Koblenz unter der neuen Bezeichnung Residenz am Schloß dem deutschen Publikum übergeben, Zur festlichen Eröffnung seines 760 Besucher fassenden Lichtspielhauses konnte der Kölner Theaterbesitzer Dr. Adolf Schoofs zahlreiche Gratulationen entgegennehmen. Neben einer geschmackvollen und modernen Inneneinrichtung legte der Hausherr größten Wert auf eine leistungsstarke und neuzeitliche Kinotechnik, die in Zusammenarbeit mit der Kölner Niederlassung der Firma Siemens-Klangfilm geplant wurde. Die auf der verbreiterten Bühne aufgestellte „Harkneß"-Bildwand (maximale Abmessung 11,60 mal 5,60 Meter) erlaubt die Wiedergabe aller gebräuchlichen Filmverfahren. Sie ist metallisiert und zeichnet sich durch absolute Nahtfreiheit aus. Der Abdeckungsvorhang wird automatisch vom Vorführraum aus gesteuert. Projeziert wird mit Bauer B 14 - Maschinen neuester Bauart. Einer -der beiden mit Xenon-Lampen bestückten Projektoren ist mit einem Dia-Anbaugerät ausgerüstet. Ferner wurden zwei Europa-Lichtton-Abtastgeräte, zwei Vor- und Endverstärker und eine große Lautsprecherkombination (System Klangfilm) installiert. Der neue Film 24/1959