Quedlinburg Fürstenhof-Lichtspiele

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Geschichte

Anzeige August 1911, Kino-Salon
Anzeige 05.05.1912, Fürstenhof-Lichtspiele

Das Gebäude selbst stammt vermutlich schon aus dem 13. Jahrhundert und ist damit das älteste der Stadt Quedlinburg. Seit dem 19. Jahrhundert waren im Haus Wohnungen und eine Gaststätte untergebracht. 1888 baute man einen Saal auf dem Hofgelände, welcher seit 1909 als Kinosaal genutzt wurde. Das Kino wurde im Laufe der Jahre immer weiter ausgebaut und in einer Anzeige des Quedlinburger Kreisblattes vom 04.01.1912 als "Kinosalon Fürstenhof – größtes und vornehmstes Lichtbildtheater Quedlinburgs" bezeichnet. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts waren im Gebäude Wohnungen untergebracht. Das Erdgeschoss diente zuletzt dem Konsum als Schulraum. fachwerklehrpfad.de

"Das alte Kino, das, nachdem die Filmprojektoren für immer ausgeschaltet worden waren, lange Zeit noch als Turnhalle der Marktschule diente, musste vor vier Jahren wegen Baufälligkeit abgerissen werden." mz-web 22.09.2006

Im Telefonbuch von 1983 findet sich der Eintrag: Konsumgenossenschaft Kreis Quedlinburg, Lehrfachausbildung, Hölle 11, Tel: 3020.

Seit Juli 1911 erschienen regelmäßig Anzeigen in der Volksstimme, die den Kino-Salon Quedlinburg bewarben. Ab 05. Mai 1912 erschienen die Anzeigen dann erstmals unter dem Namen "Fürstenhof-Lichtspiele", welches sie als "ältestes und größtes Theater am Platze" bezeichneten.

Kinodaten

  • 1918 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, 300 Plätze, Inh: H. Gleiniger, Hölle 11, Fernspr.: 895, Gegr. 1908
  • 1920 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, F: 895, Gegründet 1908, täglich, 300 Plätze, Inhaber: Heinrich Gleiniger, Hölle 11
  • 1921 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, F: 895, Gr: 1908 (täglich) 300 Plätze, Inh: Heinr. Gleiniger, Hölle 11
  • 1924 Fürstenhof Lichtspiele, Hölle 11, Inh: Heinr. Gleiniger, 300 Plätze
  • 1925 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, F: 895, Gründung 1908, täglich, 300 Plätze, Inhaber: H. Gleiniger, Hölle 11
  • 1927 Fürstenhof Lichstpiele, Hölle 11, Inh: Heinrich Gleininger, Sptg: Täglich. Pr: Dienstag und Freitag. 300 Plätze
  • 1928 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, F: 195, Gr: 1908, 3 Tage, 300 Plätze, Inh: Wilhelm Schilling, Wallstraße 1, F: 51
  • 1929 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, F: 195, Gr: 1908, 3 Tage, 300 Plätze, Inh: Wilhelm Schilling. Wallstraße 1, F: 51
  • 1930 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, F: 195, Gr: 1908, 3 Tage, 300 Plätze, Inh: Wilhelm Schilling, Wallstraße 1, F: 51
  • 1931 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, F: 1000, Gr: 1908, 3 Tage, 300 Plätze, Inh: Wilhelm Schilling, Wallstraße 1, F: 51
  • 1932 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, F: 1000, Gründung 1908, 3 Tage, 300 Plätze, Inhaber: Wilhelm Schilling, Wallstraße 1, F: 51
  • 1933 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, F: 1000, Gründung 1908, 3 Tage, 300 Plätze, Inhaber: Wilhelm Schilling, Wallstraße 1, F: 51
  • 1934 Fürstenhof-Lichtspiele. Hölle 11, F: 1000, Gründung 1908, 3 Tage, T-F: Klangfilm, 300 Plätze, Inhaber: Wilhelm Schilling. Wallstraße 1, F: 51
  • 1937 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, F: 1000, Gründung 1908, 3 Tage, 300 Plätze, Inhaber: Wilhelm Schilling, Adolf-Hitler-Wall 1, F: 51
  • 1938 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, F: 1000, Gr: 1908, 4 Tage, 300 Plätze, Inh: Wilhelm Schilling, Adolf-Hitler-Wall 1, F: 51
  • 1939 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle II, F: 1000, Gr: 1908, Inh: Wilhelm Schilling, Adolf-Hitler-Wall 1, F: 51, 332 Plätze, 4 Tage
  • 1940 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, Gründung 1908, 332 Plätze, 4 Tage, Inhaber: Wilhelm Schilling, Adolf-Hitler-Wall 1, F: 51
  • 1941 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, F: 1000, Gründung 1908, 332 Plätze, 4 Tage, Inhaber: Wilhelm Schilling, Adolf-Hitler-Wall 1, F: 51
  • 1949 Fürstenhof-Lichtspiele, 338 Plätze
  • 1950 Fürstenhof-Lichtspiele, Hölle 11, 338 Plätze

Weblinks