Radegast Theater der Freundschaft

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Geschichte

Foto 2012

Der gesamte Gebäudekomplex gehörte seit 1919 Familie Rudloff. Das Haus ist früher ein Gasthof gewesen, genannt "Gasthof zum Grenadier". Nach 1945 wurde es in "Gasthof zur Linde" umbenannt. Zum Gasthof gehörte ein 150 m² großer Saal. Im Oktober 1959 begann man mit dem Umbau des Saales. Das "Theater der Freundschaft" entstand, die Radegaster Lichtspiele. 1961 war das Kino Testobjekt für Eintrittskartenautomaten des zentralen Entwicklungs- und Konstruktionsbüro Gotha, um ein Selbstbedienungskino zu testen. Am 30. Juni 1990 löste die Erbengemeinschaft mit Willy Rudloff und seinen Geschwister das Mietverhältnis mit der Bezirksfilmdirektion Halle, Kreisfilmstelle Köthen. Im Juli 1990 wurde der Spielbetrieb eingestellt. Kurzzeitig wurde der Saal als Baumarkt genutzt, heute steht er leer. mz, 20.03.2010

Nach dem Zweiten Weltkrieg diente der Saal zunächst als Notunterkunft für Kriegsopfer. Im Jahr 1959 wurde er zum Lichtspielhaus umfunktioniert. Am 11. November 1959 öffnete das "Theater der Freundschaft" seine Pforten. Gut dreißig Jahre war das Radegaster Kino eine Institution im Ort. [1]

Im Telefonbuch von 1983 ist die Gaststätte "Zur Linde" in der Franzstr. 19 mit Telefon 367 verzeichnet.

Das Gebäude "Theater der Freundschaft" befindet sich in der Walter-Rathenau-Straße. Die Neonbeschriftung an der Fassade ist noch erhalten.